Katholiken schreien nach dem Rücktritt des Anti-AfD-Bischofs Bätzing – Ein Schrei in der Leere?

Bischof Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) bei der Abschluss-Pressekonferenz der Frühjahrsvollversammlung der DBK am 22. Februar 2024 in Augsburg.

Die katholischen Bischöfe Deutschlands tagen in Fulda, doch die Kirche schwankt zwischen Verzweiflung und Chaos. Bischof Dr. Georg Bätzing, der sogenannte „Anti-AfD-Bischof“, gerät unter massiven Druck, nachdem seine radikalen Positionen auf dem Synodalen Weg als Verrat an der katholischen Lehre entlarvt wurden. Die Laiengemeinschaften, vor allem junge Katholiken, rufen zur Protestaktion gegen die Zerstörung der Kirchenunion auf.

In einem Aufruf wird eindringlich um Unterstützung gebeten: „Die Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz ist entscheidend für den Weg der Kirche. Bätzing und seine Anhänger versuchen, eine Gender-Nationalkirche zu etablieren – ein Schlag ins Gesicht des Glaubens.“ Die Initiative fordert den sofortigen Rücktritt Bätzings, da seine Forderungen nach einer Änderung des Katechismus, die Unterstützung der Regenbogenflagge und die öffentliche Kritik an Rom als Verrat an der Einheit der Kirche gelten.

Ein Brief an die Bischofskonferenz legt dar, dass Bätzings Positionen mit der Lehre des Papstes in direktem Widerspruch stehen: „Seine Aversionen gegen politische Kräfte, die das Naturrecht verteidigen, sind nicht nur unverantwortlich, sondern eine Gefahr für die Glaubenswahrheit.“ Die Hoffnung auf Einsicht Bätzings bleibt gering, weshalb eine Gruppe Katholiker plant, ein Monitum an den Papst zu richten. Doch das ist mehr als ein Schrei in der Leere – es ist ein Kampf um die Seele der Kirche.