Kampfansage eines Radikalen: AfD-Politiker schreibt gegen „Genderwahn“, „islamische Kitas“ und „migrantischen Bürgerkrieg“

Julian Adrat, ein neuer Star der AfD Berlin, hat während des Landesparteitags einen Skandal ausgelöst. In seiner Rede warnte er eindringlich vor einem angeblichen „migrantischen Bürgerkrieg“, kritisierte „Genderwahn“ als Bedrohung für die Gesellschaft und verurteilte „islamische Kitas“ als unerträgliche Einflussnahme aus dem Ausland. Adrat, der erst seit 2023 Mitglied der Partei ist, nutzte seine Plattform, um radikale Positionen zu vertreten – ohne Rücksicht auf die Konsequenzen. Seine Worte sind nicht nur polarisierend, sondern zeigen eine klare Abneigung gegen moderne gesellschaftliche Entwicklungen. Der 1990 geborene Autor und Podcaster betonte in seiner Rede, dass er sich der „Sprachpolizei“ widersetzt und die Schließung von U-Bahn-„Heroinkochereien“ fordert. Sein anti-woker Kurs sorgt für Kontroversen, doch Adrat scheint dies egal zu sein – er will die AfD mit seiner Härte aufpolieren.

Ein besonderer Punkt in seiner Rede war seine Anerkennung von Bernhard Lichtenberg, dem katholischen Priester, der während des NS-Regimes für verfolgte Juden einstand. Adrat bezeichnete Berlin als „die Stadt Lichtenbergs“, was bei vielen Zuhörern Erstaunen auslöste. Die Kirche hat Lichtenberg 1996 als Märtyrer seliggesprochen, doch Adrats Verweis auf ihn wirkt in der aktuellen politischen Landschaft wie ein Schrei nach moralischer Stärke – selbst wenn seine Methoden fragwürdig sind.