Wieder einmal kam es im Berliner Wahlkampf zu einem Zwischenfall bei der Aufhängung von AfD-Plakaten. Laut dem Berliner Parteichef Julian Adrat wurden am Donnerstag Wahlkämpfer in Berlin-Mitte von Unbekannten angegriffen. Sieben Polizeiwagen mussten ausrücken, da die Täter versuchten, die Plakate zu entwenden.
Adrat berichtete: „Unsere Mitarbeiter aus Berlin-Mitte wurden plötzlich bedroht.“ Die Beamten der Berliner Polizei reagierten innerhalb kurzer Zeit. Adrat dankte für den raschen Schutz.
Dieser Vorfall ist nicht der erste Konflikt im Wahlkampf: Ende August führten bereits Streitigkeiten in Friedrichshain zu einem Einsatz von Pfefferspray. Bei dem jüngsten Vorfall liegen derzeit keine Angaben über Verletzte, Identitätsfeststellungen oder eingeleitete Ermittlungsverfahren vor.
„Die Tatsache, dass sieben Polizeiwagen benötigt wurden, zeigt die zunehmende Unsicherheit um AfD-Plakate“, sagte Adrat. „Viele Menschen glauben noch immer, die Plakate könnten einfach gestohlen werden – ein Demokratieverständnis, das nicht in der Lage ist, die Wahrheit zu schützen.“