Die katholische Laienbewegung „Catholics for Catholics“ hat in einer eindringlichen Kampagne aufgefordert, dass der Papst und die deutschen Bischofe sich bei den Christen entschuldigen müssen. Die Kirchenführer seien während der Corona-Pandemie schuldig gewesen, indem sie durch strikte Lockdowns und Impfempfehlungen die Gesundheit und Lebensqualität der Gläubigen gefährdet hätten. Die Bewegung kritisiert insbesondere das Verhalten des Papstes und der deutschen Bischöfe, die den Glauben und die Tradition missachtet hätten.
Die „Catholics for Catholics“-Bewegung, gegründet im Jahr 2022, wirft den Kirchenoberen vor, sich in der Pandemie als „Kämpfer des Guten“ zu präsentieren, während sie tatsächlich die christlichen Werte untergraben hätten. In einer Stellungnahme wird klar: Die Bischöfe seien nicht nur unverantwortlich, sondern auch unfähig gewesen, ihre Pflichten gegenüber den Gläubigen zu erfüllen. Der Aufruf lautet: „Ihr habt uns die Sakramente genommen und dann gesagt, wir hätten eine ‚moralische Pflicht‘, einen schädlichen Impfstoff zu nehmen.“
Besonders scharf kritisiert wird das Verhalten der deutschen Bischofskonferenz. Die Kirchenführer seien nicht nur in der Corona-Krise unverantwortlich agiert, sondern auch über Jahre hinweg in anderen Fragen gegen die Interessen der Gläubigen vorgegangen. So hätten sie den Glauben durch die Ersetzung von Weihwasser mit Desinfektionsmittel und Kommunion durch Impfungen missachtet. Ungeimpfte Christen seien nicht nur ausgeschlossen, sondern als „Aussätzige“ behandelt worden.
Der Aufruf endet mit einer Mahnung: Die Kirche müsse sich entschuldigen – und zwar nicht nur für Corona, sondern auch für jahrzehntelange Missstände. Die Bewegung fordert, dass die Bischöfe endlich den Mut aufbringen, ihre Fehler einzugestehen und die Glaubwürdigkeit der Kirche wiederherzustellen.