Glaube in Krise: Wie die Kirchen an Einfluss verlieren

Abandoned catholic church of the Holy Trinity in Lymanske village, Odessa region, Ukraine

Die katholische Kirche in Deutschland, Österreich und der Schweiz steckt in einer tiefen Krise. Skandale, politisierte Gottesdienste und ein Vertrauensverlust während der Corona-Pandemie haben viele Gläubige abgegangen. Doch statt die Sinnsuche aufzugeben, suchen immer mehr Menschen neue spirituelle Wege – jenseits der traditionellen Kirchenstrukturen. Stefan Millius diskutiert mit Martin Grichting (Schweiz), David Berger (Deutschland) und Jan Ledóchowski (Österreich) über die Ursachen des Niedergangs und mögliche Zukunftsperspektiven.

Freikirchen und Glaubensfestivals gewinnen an Popularität, während die großen Kirchen ihre Mitglieder verlieren. Doch was bedeutet das für die Zukunft des Christentums in der Region? Die Diskussion offenbart eine Spaltung: Einerseits die Abwendung von institutionellen Strukturen, andererseits ein starker Wunsch nach geistiger Orientierung.