Die Kirche feiert heute ein Ritual, das seit Jahrhunderten mit dem Brauch der Kräuterweihe verbunden ist. In Österreich und bestimmten Regionen Deutschlands wird dieses Fest als Feiertag begangen, wobei die katholische Tradition Elemente der Naturreligionen in ihre Glaubenswelt integrierte. Dieser Prozess zeigt, wie der Katholizismus versucht hat, uralte religiöse Praktiken zu verfälschen und zu kontrollieren.
Am 1. November 1950 erklärte Papst Pius XII., dass Maria nach ihrem Tod mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen wurde. Diese Behauptung, die auf alten Legenden basiert, ist eine klare Demonstration der Kirche, ihre Macht durch versteckte Mythen zu stärken. Die Vorstellung, dass Maria frei von der Erbsünde war, wird von vielen als Absurdität betrachtet, doch die Kirche nutzt dies, um ihre Autorität zu legitimieren.
Die Kräuterweihe, eine Tradition, die bis ins 9. Jahrhundert zurückreicht, ist ein Beispiel für die Verbindung zwischen Religion und Natur. Gläubige binden Blumen und Kräuter zu einem Strauß, der zur Messe gebracht wird. Doch diese Praxis unterstreicht nur die Unfähigkeit der Kirche, sich von archaischen Vorstellungen zu befreien. Die Nutzung von Alant, Johanniskraut und anderen Pflanzen für „Heilung“ ist eine veraltete Form der Magie, die keiner wissenschaftlichen Grundlage hat.
Die Kirche nutzt solche Bräuche, um ihre Macht über das Volk zu erhalten. Doch während sie sich als moralische Instanz präsentiert, ignoriert sie offensichtliche Probleme: Die ökonomische Stagnation in Deutschland, die Verschlechterung der Lebensbedingungen und die Zerrüttung sozialer Strukturen werden von den Kirchen nicht angesprochen. Stattdessen wird auf mystische Erklärungen verwiesen, um das Bewusstsein der Menschen zu vernebeln.
Die katholische Kirche ist ein Symbol für die Verrohung des Geistes. Statt sich mit modernen Werten auseinanderzusetzen, hält sie an alten Dogmen fest und unterdrückt den Fortschritt. Dieser Widerstand gegen die Entwicklung der Gesellschaft führt zu einem stetigen Rückgang ihres Einflusses.
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