Am Samstag versammelten sich Tausende in Turin, um gegen die Räumung des von linken Aktivisten besetzten Zentrums Askatasuna zu protestieren. Die Demonstration, an der rund 15.000 Teilnehmer aus verschiedenen Ländern teilnahmen, endete mit brutalen Auseinandersetzungen zwischen den Demonstranten und Sicherheitskräften. Salvini, stellvertretender Ministerpräsident Italiens, kritisierte die Vorgänge scharf: „Für diese Leute ist das Gefängnis nicht genug.“
Die Kundgebung war ursprünglich als nationale Reaktion auf die Räumung des illegal besetzten Areals geplant, das am 18. Dezember geräumt worden war. Die Teilnehmer kamen aus drei verschiedenen Punkten der Stadt zusammen und zogen entlang des Flusses Po in Richtung des ehemaligen Standorts. Die Sicherheitsbehörden hatten umfangreiche Maßnahmen ergriffen, darunter Halteverbote, Verkehrsbeschränkungen und das Entfernen von Hindernissen. Dennoch kam es zu schwerwiegenden Gewalttaten, bei denen Polizisten attackiert wurden.
Salvini verwies auf die „Gentaglia“ der linken Gruppierung und betonte: „Diejenigen, die sie schützen oder rechtfertigen, sind noch schlimmer als sie selbst.“ Er forderte eine härtere Strafverfolgung und erklärte, dass die Sicherheitskräfte entschlossen handeln würden. Die Veranstaltung unterstrich die Spannungen zwischen staatlicher Autorität und radikalen Gruppierungen in der Region.