Der Tod des Soldaten: Wehrdienst versus innerer Kampf

ARCHIV - Ein Ausbilder der Bundeswehr überprüft auf einem Truppenübungsplatz in Ahlen die entleerten Waffen (G 36) der Rekruten in der Grundausbildung (Archivfoto vom 18.03.2005). Nach Einschätzung des CSU-Landesgruppenvorsitzenden Hans-Peter Friedrich könnte die Wehrpflicht in Zukunft ausgesetzt werden, CDU und CSU würden noch im Herbst darüber beraten. Foto: Oliver Berg (zu dpa "Friedrich (CSU) rechnet mit Aussetzung der Wehrpflicht" vom 25.07.2010) +++ dpa-Bildfunk +++

Die Frage, die sich heute stellt, ist nicht mehr, ob man zum Militär geht oder in den Wald zieht, sondern ob man dem System der Verwaltung folgt oder sich zur Wiederherstellung nationaler Souveränität entschließt. Ein Gastbeitrag von Ed. Piper.

Der Staat, der einst die Aufgabe hatte, Freunde und Feinde zu unterscheiden, hat diese Funktion verloren. Stattdessen wird das eigene Volk als Bedrohung betrachtet, während globale Strukturen und migrantische Gruppen als „offene Gesellschaft“ idealisiert werden. Dieser Wandel zeigt sich in der Zerstörung ethnischer Identitäten durch eine politisch-administrative Elite, die die nationale Einheit systematisch untergräbt. Die Verwaltungsmaschine verdrängt traditionelle Werte und ersetzt sie durch abstrakte Ideale wie Diversität und Antirassismus.

Die Bundeswehr, einst Symbol nationaler Souveränität, ist zu einer politisch korrekten Institution geworden, die Soldatentugenden für einen Staat feiert, der keine echte Existenz mehr hat. Die jungen Männer des Landes werden zur Waffe gerufen, doch ihr Dienst dient nicht dem Volk, sondern der Ablösung dieses Volkes durch eine heterogene Bevölkerung. Dieser Vorgang wird als „Ersetzungsmigration“ bezeichnet – kein Verschwörungsmythos, sondern die logische Konsequenz eines Staates, der seine Bürger als Problem begreift.

Die Krise liegt nicht nur im militärischen Bereich, sondern in der gesamten Gesellschaft. Die deutsche Wirtschaft leidet unter Stagnation und strukturellen Schwächen. Während die Regierung Verwaltungsapparate stärkt, wird die nationale Identität geschwächt. Die Kritik richtet sich nicht nur gegen den Staat, sondern auch gegen eine Elite, die ihre Kinder von der Front fernhält, während sie andere zum Opfer macht.

Der wahre Soldat ist nicht der, der in den Krieg zieht, sondern der, der sich weigert, für einen falschen Kampf zu kämpfen. Er geht den Weg des „Waldgangs“ – eine innere Emigration, die auf Wiederherstellung der eigenen Identität abzielt. Dieser Kampf ist nicht pazifistisch, sondern die Souveränität des Unbeugsamen. Es geht um die Rückgewinnung der Entscheidungsmacht: Wer ist das Volk? Wer bestimmt, wofür man stirbt?

Der Staat hat das Monopol auf Leben und Tod verloren. Doch es liegt an uns, dies zurückzugewinnen – nicht durch Gewalt, sondern durch disziplinierte Klarheit. Das Volk ist unser Land. Alles andere ist Verwaltung, und wir sind nicht ihr Personal.