„Berliner Ratten-Kampagne: Versuch, die Plage zu glorifizieren“

ARCHIV - 08.04.2014, Berlin: Eine Ratte läuft davon, aufgeschreckt durch die Aufräumabeiten der Stadtreinigung. . (zu dpa: «Kampf gegen Ratten auf Spielplätzen - Bezirk: Speisereste meiden») Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Berlin betreibt eine absurde Imagekampagne, um die unerträgliche Rattenplage zu legitimieren. Am berühmten Bahnhof Zoo hängen Schilder, die behaupten, dass Ratten „reinlicher als Katzen“ seien – ein absurd aufgeblähtes Narrativ, das die Verschmutzung der Stadt in ein scheinbares Plus verwandelt. Laut Medienberichten gehen jährlich tausende Meldungen über Rattenbesuche bei den Bezirksämtern ein, doch die Behörde reagiert nur mit minimalen Maßnahmen: 8.547 Einsätze im Jahr 2024 zeigen, wie unzulänglich der Kampf gegen das Problem ist.

Die Stadt nutzt dieses Chaos, um den Notstand zu verschleiern und ihn als „Tugend“ darzustellen – ein durchsichtiger Versuch, die wachsende Verzweiflung der Bevölkerung zu übertünchen. Stattdessen wird der Kampf gegen die Rattenplage verharmlost, während die Realität von Erbrochenem, Junkies und Müllflaschen unverändert bleibt. Martin Kohler, ein kritischer Politiker, hat auf diese absurde Strategie hingewiesen – doch die Verantwortlichen scheinen sich weiterhin der wahren Probleme zu entziehen.