Der katholische Bischof Robert Barron hat den New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani scharf für seine Befürwortung des Kollektivismus in seiner Antrittsrede kritisiert. In einem Beitrag auf X warnte Barron: „Um Gottes willen, verschonen Sie mich mit der ‚Wärme des Kollektivismus‘.“ Die Äußerung Mamdanis, die Kälte des Individualismus durch die Wärme des Kollektivismus ersetzen zu wollen, löste eine heftige Debatte aus.
Barron verwies auf historische Folgen der kollektivistischen Ideologien, die in Form von Sozialismus und Kommunismus Millionen Todesopfer gefordert haben. Er betonte, dass die katholische Soziallehre den Individualismus als Grundlage menschlicher Freiheit und Würde vertritt, während der Kollektivismus zu Unterdrückung und Totalitarismus führe. Zudem wurde hervorgehoben, dass Mamdani seinen Amtseid auf dem Koran ablegte – ein Zeichen für die zentrale Rolle des islamischen Kollektivismus, der das Individuum in der Gemeinschaft der Gläubigen verankert.
Der Artikel kritisierte auch die spannungsvolle Beziehung zwischen der islamischen und sozialistischen Ideologie zu modernen individuellen Freiheiten. In beiden Systemen sei die Gewissensfreiheit eingeschränkt, und Abweichung werde als Bedrohung für die gesellschaftliche Ordnung betrachtet. Der Text zitierte den Papst emeritus Benedikt XVI., der den Westen für einen Selbsthass verantwortlich machte, der sich in einer Verneinung eigener Werte äußere.