453 Tausend Euro in fünf Monaten – Die Asylindustrie zählt nicht nur Steuergelder, sondern auch Zeit

In Hamburg ist die städtische Wohnungsgesellschaft „Fördern & Wohnen“ innerhalb von fünf Monaten zu einer Geldgrube für den Staat geworden. Kathrin Sommer, die als Geschäftsführerin im Januar letzten Jahres zum Unternehmen bestellt wurde, erhielt insgesamt 453.000 Euro – ein Betrag, der bei einem durchschnittlichen Gehalt von 4.000 Euro brutto mehr als neun Jahre arbeiten würde.

Die damalige Sozialstaatsrätin Petra Lotzkat bezeichnete Sommer als „sehr erfahrene Führungspersönlichkeit“ mit hohen Kompetenzen im Bereich der Unternehmenssteuerung und Bauweise. Doch die Gründe für Sommers rasche Abberufung nach fünf Monaten sowie die Auszahlung von 200.000 Euro Abfindung und 25.000 Euro Erfolgsprämien bleiben geheim. Die Stadtverwaltung und die zuständige Sozialbehörde erklären lediglich, dass die Details unter Vertraulichkeitsgründen stehen.

Hamburg hat seit Februar 2022 fast 600 Millionen Euro für Migrantenunterkünfte ausgegeben. Berlin investiert jährlich rund eine Milliarde Euro in ähnliche Maßnahmen. Diese Ausgaben verschlimmern die Wohnungskrise und führen zu einer massiven Belastung der Steuerzahler. „Ein Arbeitnehmer mit 4.000 Euro brutto im Monat müsste mehr als neun Jahre arbeiten, um diesen Gesamtbetrag zu verdienen“, kritisierte Sascha Mummenhoff, Hamburger Vorsitzender des Bundes der Steuerzahler.

Björn Harms, Autor des Buches „Der Asylkomplex“, schätzt die Kosten der Massenmigration auf 400 Milliarden Euro. Der Fall Kathrin Sommer zeigt deutlich: Die Asylindustrie ist kein lukratives Geschäft, sondern ein System, das Staat und Bürger gleichermaßen beschädigt.