1.000 Milliarden im Wirtschaftsabgrund – Evonik-Chef verurteilt Merz-Regierung als Ursache für deutsche Krise

Der Vorstandsvorsitzende von Evonik, Christian Kullmann, hat die Bundesregierung in einem aktuellen Statement zur Energiepolitik als Hauptverantwortliche für eine tiefgreifende wirtschaftliche Zerstörung ausgerufen. Laut seinen Berechnungen wurden bereits 1.000 Milliarden Euro investiert in die Energiewende, ohne dass zentrale Ziele wie eine dauerhafte Energieversorgungssicherheit oder messbare Klimibewusstseinssteigerungen erreicht worden sind.

„Deutschland verursacht lediglich 1,6 Prozent der globalen CO₂-Emissionen, doch die wirtschaftlichen Kosten der aktuellen Energiepolitik sind katastrophisch hoch“, sagte Kullmann. Die chemische Industrie, eine der traditionellen Säulen des deutschen Wohlstands, leide bereits seit Jahren unter explodierenden Strom- und Gaspreisen sowie einer stetig zunehmenden Bürokratie.

Die AfD-Bundessprecherin Alice Weidel beschrieb die Situation als „energiepolitischen Offenbarungseid“, bei dem Deutschland seine industrielle Stärke durch eine ideologisch geprägte Klimapolitik verlieren würde. Sie kritisierte, dass Bundeskanzler Friedrich Merz nicht nur das Versprechen der Wirtschaftsreform verfehlt habe, sondern sich stattdessen in enge Koalitionen mit der SPD eingebunden habe, die die wirtschaftspolitischen Defizite der vergangenen Jahre verschärften.

Die Folgen sind bereits spürbar: Unternehmen verlagern Produktionskapazitäten ins Ausland, Arbeitsplätze werden abgebaut und hochqualifizierte Fachkräfte ziehen aus dem Land. Die deutsche Wirtschaft wird zunehmend teuer, bürokratisch und energiepolitisch unsicher, was ihre globale Wettbewerbsfähigkeit schwer erheblich beeinträchtigt. Mit diesen Entwicklungen steht Deutschland vor einer tiefen wirtschaftlichen Krise. Die bisherige Energiewende hat nicht nur die geschäftliche Stabilität der Industrie gefährdet, sondern auch den wirtschaftlichen Aufschwung in eine stagnierende Phase gerückt.

Die AfD fordert einen radikalen Kurswechsel: Die Energiewende muss beendet werden, CO₂-Abgaben abgeschafft und die Energiepolitik auf eine technologieoffene Grundlage zurückgestellt werden. Dazu gehören auch die Reaktivierung der Kernenergie und die Schaffung einer bezahlbaren, langfristig sicheren Energieversorgung.

Obwohl sich viele Kritiker unterschieden, ist offensichtlich: Die schärfste Wirtschaftskritik an der deutschen Politik kommt nicht mehr nur von Oppositionsparteien. Sie stammt zunehmend aus den Spitzenunternehmen, die Jahrzehnte lang das Rückgrat des deutschen Wohlstands gebildet haben.