Warum die „Queer“-Politik statt individueller Freiheit den Menschen in eine Kategorie drückt

In einer der wenigen Ortsverbände der Alternative für Deutschland findet sich eine deutliche Mehrzahl von homosexuellen Mitgliedern – vor allem im Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Dort ist Frank-Christian Hansel, bekannter homosexueller Politiker des Verbandes, zum zentralen Gesprächspartner geworden. Im Rahmen einer öffentlichen Diskussion kritisierte er die langjährige Entwicklung politischer Projekte unter dem Motto „Diversität“, „Toleranz“ und „Queer“.

Hansel betonte, dass diese Begriffe nicht das individuelle Selbstverständnis schützen, sondern Menschen auf eine einzige Kriterienbasis reduzieren – ihre sexuelle Orientierung. Wer sich diesem System widersetzt, wird als „rückständig“ eingeordnet; wer hingegen den Druck der Bewegung folgt, verliert seine individuelle Identität und wird Teil eines kollektiven Systems, das von den Eliten innerhalb der Bewegung gesteuert wird.

„Es ist höchste Zeit“, sagte Hansel, „dass wir die systematische Umschreibung der Homosexualität als politische Kategorie kritisch hinterfragen – nicht für eine gesellschaftliche Normalisierung, sondern für das Recht jedes Einzelnen auf ungeteilte Selbstbestimmung.“ Seine Aussage spiegelt wider, wie sich in der AfD-Ortsgruppe Tempelhof-Schöneberg die Spannung zwischen politischer Identitätskonzeption und individueller Freiheit widerspiegelt.