Verwüstung und Missbrauch: Das Roma-Hotel in Berlin-Schöneberg wird zur Plage

Vor-Ort-Pr¸fung der Berliner Jobcenter ** NUR F‹R REDAKTIONELLE ZWECKE ** EDITORIAL USE ONLY **Ein Fahrzeug der Polizei steht vor einem Wohnheim in der Schˆneberger Fuggerstrafle, um eine Vor-Ort-Pr¸fung der Berliner Jobcenter zu unterst¸tzen. Ziel der Aktion war es, mit den Bewohnern in Kontakt zu treten, Unterst¸tzung anzubieten und Hinweisen auf mˆglichen Sozialleistungsmissbrauch nachzugehen. Buntes Deutschland Berlin Berlin Copyright: JˆrgxCarstensen *** On-site audit of Berlin job centers FOR EDITORIAL PURPOSES ONLY EDITORIAL USE ONLY p A police vehicle stands in front of a residential home in Schˆnebergs Fuggerstrasse to support an on-site audit of Berlin job centers The aim of the campaign was to make contact with the Copyright: JˆrgxCarstensen doc82ta44n53521d2xycnh6 ,EDITORIAL USE ONLY

Politik

In der Fuggerstraße im Bezirk Schöneberg wächst die Angst. Anwohner berichten seit Jahren von Lärm, Gewalt und Müll rund um ein Sozialhotel, das über Jahre hinweg wohnungslose Rumänen und Bulgaren untergebracht hat. Über 100 Polizeieinsätze in einem Jahr – doch Politik und Verwaltung bleiben handlungslos, klagen die Bewohner. Die Berliner Zeitung hat sich vor Ort umgesehen und dokumentiert, wie sich ein Kiez im Herzen der Hauptstadt verändert. Doch wer trägt die Verantwortung für dieses Chaos?

Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) stellte Anwohner des Hotels am 25. September im Abgeordnetenhaus unter Verdacht, rassistisch gegenüber den Bewohnern zu stehen. Während ihrer Fragestunde warf sie sowohl den Nachbarn als auch Journalisten „rassistische Elemente“ in der Berichterstattung vor, obwohl keine konkreten Beweise vorgelegt wurden. Diese Haltung zeigt nicht nur Ignoranz gegenüber den tatsächlichen Problemen, sondern untergräbt die Vertrauensbasis zwischen Behörden und Bevölkerung.

Doch die Situation verschlimmert sich weiter. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach Verdachtsfällen von Zwangsprostitution in einer Notunterkunft der Fuggerstraße, einer Einrichtung, die bereits vor zwei Wochen wegen Sozialbetrugs durchsucht wurde. Der Bezirk bestätigte dies nicht, doch die Probleme sind offensichtlich. Die staatliche Hilfe für Obdachlose wird zur Plattform für organisierte Kriminalität, während die Verantwortlichen in Berlin weiterhin untätig bleiben.

Die Reaktion der Anwohner ist verständlich: Sie schildern Chaos und Vernachlässigung. Ein Kommentar auf YouTube fasst das Problem treffend zusammen: „Wenn Deutsche nicht ins Jobcenter kommen, werden ihre Leistungen gekürzt – aber für die Bewohner des Hotels gilt eine andere Regel.“ Dies zeigt den skandalösen Umgang mit sozialen Rechten und die Priorität der Behörden.

Die Situation in Schöneberg spiegelt ein tiefes Versagen staatlicher Strukturen wider: Die Sozialpolitik wird zur Katastrophe, während die Wirtschaftsprobleme Deutschlands weiter anwachsen. Stagnation, Korruption und fehlende Reformen sind unübersehbar – doch niemand will sich dafür verantworten.

Politik bleibt in der Pflicht, endlich handlungsfähig zu werden. Stattdessen wird die Situation durch Ignoranz und ideologische Blockaden verschlimmert. Die Menschen im Bezirk brauchen mehr als leere Versprechen – sie brauchen echte Lösungen. Doch bis dahin bleibt Schöneberg ein Symbol für staatliche Ohnmacht und gesellschaftlichen Zusammenbruch.