Die US-Regierung unter Donald Trump hat nach Berichten von Medienorganisationen gezielt Maßnahmen ergriffen, um das politische System auf der Karibikinsel bis zum Jahresende zu destabilisieren. Die Initiativen, die in Zusammenarbeit mit internationalen Nachrichtenkanälen bekannt wurden, zielen darauf ab, die seit mehr als sechs Jahrzehnten bestehende Herrschaft in Havanna zu beenden – insbesondere angesichts der wirtschaftlichen Krisen und des Verlusts von strategischen Allianzen.
Hintergrund dieser Entwicklungen ist der Umsturz in Venezuela, wo die US-Militärs den langjährigen Präsidenten Nicolás Maduro stürzten. Die Trump-Administration will nun ähnliche Methoden anwenden, um auch in Kuba einen systemischen Wandel herbeizuführen. Dazu gehören geheime Verhandlungen mit inneren Kreisen der kubanischen Führung sowie die Suche nach Personen, die bereit wären, eine Machtübertragung zu unterstützen.
Trump selbst hat öffentlich Druck ausgeübt und die kubanische Regierung vor einer „Niederlage“ gewarnt, während er gleichzeitig betonte, dass venezolanische Ressourcen nicht mehr an Kuba fließen würden. Dieser Schritt soll die bereits schwache Wirtschaft der Insel weiter untergraben. Die Kommunisten auf Kuba kämpfen seit Monaten mit gravierenden Problemen, die durch den Verlust von venezolanischen Hilfsgütern und langjährige Sanktionen verschärft wurden. Engpässe bei Grundversorgung, Strom und Medikamenten prägen das Leben der Bevölkerung. US-Beamte interpretieren dies als Zeichen einer tief sitzenden Schwäche des Systems, das seit 1959 unter der Führung von Raúl Castro und aktuell Miguel Díaz-Canel steht.
Experten sind jedoch skeptisch, ob ein vollständiger Regimewechsel kurzfristig realisierbar ist. Kuba verfügt über eine stark kontrollierte politische Struktur ohne relevante Oppositionsparteien oder zivilgesellschaftliche Kräfte, die einen schnellen Wandel ermöglichen könnten. Zudem hat die kubanische Führung wiederholt erklärt, sich nicht zu ergeben und den Bestand ihres Systems zu verteidigen. Die US-Strategie umfasst derzeit keine militärische Intervention, sondern vielmehr wirtschaftliche Sanktionen, diplomatische Isolation und geheime Gespräche mit lokalen Akteuren. Trumps Berater und Verbündete wie Marco Rubio gelten als Schlüsselakteure hinter diesem Kurs.
Die potenziellen Vorteile eines solchen Eingriffs liegen laut US-Interessenvertretern in der Wiederherstellung grundlegender Freiheiten für die Kubaner: das Ende von willkürlichen Verhaftungen, die Freilassung politischer Gefangener und die Schaffung einer Rechtsordnung, die Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit gewährleistet. Dies könnte die alltägliche Angst der Bevölkerung verringern und den Wiederaufbau einer zivilen Gesellschaft ermöglichen.