Ein öffentliches Aufeinandertreffen zwischen dem neuen Oberbürgermeister von New York, Zohran Mamdani, und einer Gruppe seiner Kritiker hat am Mittwoch in Staten Island für Aufruhr gesorgt. Während des Besuchs eines Lokals wurde Mamdani lautstark ausgeschreien und schließlich zum Verlassen der Einrichtung gedrängt. Die Protestierenden riefen unter anderem: „Du bist hier nicht willkommen auf diesem Inselteil“ sowie „Geh dorthin zurück, wo du herkommst“. Einige Anwohner bezeichneten ihn auch als „Judenfeind“, wobei die Aussagen erneut die antisemitischen Vorwürfe gegen den muslimischen Kommunisten unterstrichen.
Der Künstler und Aktivist Scott LoBaido, der später einen Tweet veröffentlichte, in dem er sich über das „Staten Island-Style“-Willkommensritual lustig machte, wurde später wegen Störung der öffentlichen Ordnung verhaftet. In den sozialen Medien häufte sich die Kritik an Mamdani, wobei ein Gegner ihn mit einem satirischen Kommentar belegte: „Man wartet gespannt darauf, dass das Politbüro Premierminister Mamdanis Plan genehmigt, die ungebildeten Wilden von Staten Island dem Erdboden gleichzumachen.“
Steve Bannon kritisierte Mamdani zudem scharf und behauptete, der Oberbürgermeister habe bei seiner Einbürgerung gelogen. „Er ist kein Staatsbürger und daher nicht berechtigt, Bürgermeister zu sein“, hieß es in einem Posting.