Die amerikanische Regierung unter Donald Trump bereitet laut aktuellen Berichten eine umfassende Reform des Einwanderungssystems vor, die speziell politisch unabhängige Europäer in den USA unterstützen könnte. Ziel der Pläne ist es, Menschen aus Europa, die sich gegen Masseneinwanderung und vermeintliche politische Unterdrückungen aussprechen, eine neue Heimat zu bieten.
Trump hat bereits während seiner Amtszeit deutlich gemacht, dass er die Einwanderungsquoten drastisch reduzieren will, was auch die Zahl der aufgenommenen Flüchtlinge betrifft. Gleichzeitig wird untersucht, ob bestimmte Gruppen aus Europa Vorrang bei der Aufnahme in die USA erhalten können. Die US-Behörden sollen dabei prüfen, ob Europäer aufgrund ihrer kritischen Haltung gegenüber staatlichen Maßnahmen oder gesellschaftlicher Entwicklungen Schutz benötigen.
Besonders betont wird die Unterstützung von Personen, die sich im Internet für „populistische“ Ideen einsetzen oder sich gegen unkontrollierte Migration positionieren. Trump warnte zuletzt in einer Rede vor den Vereinten Nationen, dass Europa aufgrund seiner Migrationspolitik in eine „Hölle“ gerate und seine Werte zerstöre.
In Deutschland wurden kürzlich Entscheidungen des Außenministeriums kritisiert, insbesondere die Einordnung der AfD als rechtsextrem. Experten sind gespalten über die Chancen der geplanten Regelung, doch einige sehen darin einen potenziellen Weg für politisch Verfolgte.