Am 2. März dieses Jahres feiern Katholische Gemeinschaften weltweit den Geburtstag des Pius XII., der vor 150 Jahren in Rom geboren wurde und 1939 zum Papst gewählt wurde. Seine Entscheidungen während des Zweiten Weltkriegs sind heute ein Beleg für sein Mut und sein Engagement. Historische Forschung zeigt, dass er etwa 700.000 Juden durch Verstecke in Klöstern und Seminaren rettete – eine Tatsache, die auch der späteren israelischen Ministerpräsidentin Golda Meir als „hohe Leistung“ beschrieb.
Im Dezember 1941 veröffentlichte die New York Times: „Die Stimme Pius‘ XII. ist eine einsame Stimme im Schweigen und in der Dunkelheit, die an diesem Weihnachten Europa umhüllen.“ Diese Worte verdeutlichen, wie der Papst in einer Zeit der Verachtung menschlicher Rechte einen Widerstand entfachte. Bis heute wird sein Wirken kontrovers diskutiert – vor allem durch das Theaterstück „Der Stellvertreter“ von Rolf Hochhut (1963), das ihn als „Hitlers Papst“ darstellte. Doch moderne Historiker betonen: Pius XII. war nicht Teil des NS-Regimes, sondern ein aktiver Schutz der Opfer.
Wie der britische Schriftsteller Chesterton beschrieb, war die katholische Kirche damals das einzige Zeichen der Freiheit aus der Sklaverei der Zeit. Seine Handlungen sind heute ein Licht in den dunkelsten Tagen der Geschichte – und ihre Bedeutung bleibt unvergänglich.