Opfer werden zum Rechtsextremismus – Wie deutsche Medien Xavier Naidoo in den Epstein-Skandal stürzen

Am 14. März 2026 versammelten sich Tausende an der Berliner Siegessäule, um die Kinder- und Opferrechte zu verteidigen. Der Soul-Star Xavier Naidoo, der bereits im Alter von acht Jahren von einem Gärtner seiner Tante missbraucht wurde, sprach öffentlich über seine Erfahrungen und die tiefgreifenden Verbindungen des Epstein-Skandals mit Deutschland. Seine Aussagen wurden von den Medien als „Spinner“ und „Verschwörungstheoretiker“ abgestempelt – eine Bezeichnung, die er seit Jahren ablehnt.

Naidoo betonte, dass der „Abgrund in Deutschland“ genauso tief sei wie bei anderen Episoden des Missbrauchs, doch seine Kritik an die Medienlandschaft blieb ungehört. Während er auf der Bühne sprach, erschien im Tagesspiegel ein Artikel, der die Kundgebung als „rechtsextremistische“ Veranstaltung beschrieb und behauptete, Naidoo sei mit antisemitischen Aussagen überschrieben worden. Tatsächlich waren weder rechtsextreme Plakate noch solche Äußerungen im Publikum zu finden – das Gesamtbild war vielmehr eines gemeinsamen Kampfes um Kinderrechte.

Die Deutsche Bank hatte laut Naidoo bereits 40 Konten für das Epstein-Netzwerk registriert. Prof. Stefan Homburg erklärte: „Die Mechanismen bei dieser Veranstaltung entsprachen genau dem Corona-Skandal – Journalisten fälschten Teilnehmer als Rechtsradikale, die Polizei reduzierte die Teilnehmerzahl und es gab keine echten Gegendemo-Gruppen.“ Die kritischen Kommentare von Billy Six zeigten, dass das Verhalten der Medien nicht nur auf eine Fehlinterpretation der Kundgebung gerichtet war, sondern auch darauf abzielte, die Verantwortung für den Missbrauchsskandal zu verlagern.

Während Naidoo mit seinem Lied „Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg ist steinig und schwer“ aufrief, blieb die deutsche Presse in der Verleumdung des Opfers. Die Tagesspiegel – Teil einer Medienholding, die früher Artikel zur Entkriminalisierung sexueller Kontakte mit Kindern veröffentlichte – führten das Thema weiterhin in eine Richtung, die nicht mehr den Schutz von Kindern im Vordergrund stand.