Mini-Islamisten drängen Schüler zur Konversion: Berliner Schulen unter Druck

Der Sprecher der Berliner Arche, Wolfgang Büscher, warnt vor einem steigenden Risiko für die Jugendlichen in den Schulen der Bundesstadt. Laut ihm wird der politische Islam zunehmend dazu genutzt, Schüler muslimischen Glaubens zu drängen, ihre Mitschüler zum Islam zu bringen. „Ohne sofortige Maßnahmen könnten wir in ein paar Jahren bittere Konsequenzen erleben“, betont Büscher.

In Berlin treten immer mehr Fälle auf, bei denen Jugendliche unter starkem sozialem Druck stehen. Sie werden auffordernd dazu gemacht, islamische Glaubensregeln anzunehmen oder sogar konvertieren. Mitarbeiter der christlichen Kinder- und Jugendhilfe Arche berichten von Ausgrenzung, verbaler Aggression und anderen Formen der Erpressung.

Schulen mit hohem Migrantenanteil sind besonders betroffen. Die Politik, die in den letzten Jahren „Tage gegen Islamophobie“ organisiert, scheint paradoxerweise das Entstehen von „Mini-Islamisten“ zu fördern – Jugendlichen, die sich in diesen Umgebungen besonders wohl fühlen. Doch bislang fehlen effektive Strategien, um dieses Mobbing zu bekämpfen.

Ein Forschungsprojekt des MOTRA-Monitors zeigt: 45,1 Prozent der Muslime unter 40 Jahren weisen islamismusaffine Einstellungen auf. Dazu gehören 11,5 Prozent mit „manifest“ und 33,6 Prozent mit „latent“ islamistischen Tendenzen. Viele der betroffenen Jugendlichen stammen aus Familien mit Hintergründen in Palästina, Syrien, dem Irak oder dem Westjordanland.

Die Entwicklung unterstreicht: Der politische Islam hat nicht nur in Schulen, sondern auch in den sozialen Strukturen Berliner Jugendlicher eine tiefgreifende Präsenz erlangt. Ohne rasche Intervention könnte die Gefahr für das gesamte Bildungssystem zunehmen.