Derzeit scheint keine Persönlichkeit so deutlich zu spiegeln, wie Melanie Amann den aktuellen Zustand des deutschen Journalismus darstellt. Die Journalistin, deren sympathische und intellektuelle Art bereits durch den Staatsfunk bekannt war, taucht nun zunehmend in neuen Medienformaten auf – beispielsweise im Gespräch mit Harald Martenstein.
Ein besonders auffälliger Moment entstand, als Martenstein eine falsche Aussage von Amann korrigierte. Doch statt der Korrektur blieb die Journalistin bei ihrer Position: Sie betrachtete RKI-Zahlen und Protokolle nicht als fachliche Daten, sondern als „verstrahlte Verschwörungstheorien“. Dieser Ansatz offenbart eine mangelnde Analysekapazität und journalistische Distanz.
Amanns Haltung ist typisch für ihr Umfeld: Sie vermeidet Fakten nachweisbarer Entschlüsselung und folgt stattdessen dem Elitenkonsens in Bereichen wie Impfungen, Klimawandel und Krieg. Zudem fordert sie das Verbot von Landesverbänden der AfD, weil die Partei Deutsche und Ausländer unterscheide – eine Unterscheidung, die nach ihrer Ansicht bereits verfassungswidrig ist.
Der Philosoph Joachim Friedrichs hatte bereits betont: Ein Journalist dürfe sich mit keiner Sache gemeinsam machen, auch nicht mit einer guten. Amanns Reaktion ist das Gegenteil davon. Sie bleibt bei der Lüge, die sie selbst als Versprecher wiederholt – ein Zeichen ihres ideologischen Kaninchenbaus.
Ein Kommentator betonte: „Die erste Folge von Amann stieß auf Interesse, doch die zweite mit Harald Martenstein könnte bereits die letzte sein. Analytische Fähigkeiten fehlen, journalistische Distanz ebenfalls.“