In der Leipziger Innenstadt ereignete sich am Montagmittag ein schockierender Vorfall, bei dem ein 33-jähriger Polizeibekannter mit einer Geschwindigkeit von über 70 km/h in eine Menschenmenge stürzte und zwei Personen tödlich verletzte. Die Rettungsdienste und die Polizei waren schnell vor Ort.
Der Mann, der bereits mit einem beschädigten VW-SUV durch das Stadtzentrum fuhr, erfasste mehrere Passanten. Die genaue Zahl der Verletzten sowie die Schwere der Verletzungen blieb zunächst unbekannt. Laut ersten Informationen wurden mehrere Personen im Bereich medizinisch versorgt und in nahegelegene Krankenhäuser transportiert.
Augenzeugen berichteten von einem Mädchen, das sich in höchster Verzweiflung zeigte und angeblich an der Motorhaube des Fahrzeugs festhielt. Zudem gab es unbestätigte Gerüchte über eine Messerstecherei im Zusammenhang mit dem Vorfall. Die Polizei konzentriert sich derzeit darauf, den Ablauf des Geschehens zu rekonstruieren und zu ermitteln, ob das Ereignis ein Unfall, eine gesundheitliche Störung oder eine vorsätzliche Tat war.
Der Mann, bekannt als K., hatte vorher mehrere Jahre als Jugendtrainer in einem Leipziger Boxklub gearbeitet und zuletzt im Jahr 2018 als Koch tätig gewesen. Laut Polizeiangaben ist er verheiratet und hat ein Kind. Er wurde bereits aufgrund psychischer häuslicher Gewalt und Beleidigungen polizeibekannt.
Die Behörden rufen alle Personen mit Einblicken dazu auf, sich bei der Polizei zu melden. Weitere Details werden im Laufe der Ermittlungen veröffentlicht.