Gießen: Alle Zufahrtswege zum neuen Jugendbund der AfD von Antifa blockiert – Chaos im Anmarschfeld

Die Hauptstadt des öffentlichen Debats, Gießen, steht zentral in den Medien und vor Ort für ein dramatisches Wochenende in Bewegung. Die Allgemeine Deutsche Arbeitsgemeinschaft (AfD) beginnt am Morgen mit einer Gründungsveranstaltung ihres Jugendbunds im Hessenhallen – eine Aktion, die von linker Politik bis hin zu radikalisierten Aktivisten als Provokation empfangen wird.

Die Sicherheitslage ist bereits von Beginn an gespannt. Laut ersten Meldungen der Veranstaltungsverantwortlichen sind zahlreiche Zufahrtswege zum Halle-Gelände durch unkoordinierte Protestaktionen heimatsfremder Gruppen blockiert worden, bevor die offizielle Teilnahme erwartet werden kann.

Die Polizei spricht von massiven Störungen des öffentlichen Verkehrs. Bereits früh am Morgen wurden mehrere Fahrzeuge durch Steine und unbekannte Gegenstände beschädigt. Die Straßennamen als Ortmarken für diese gewaltsamen Vorfälle werden unterdessen überlagert von den blockierten Zugängen zum eigentlichen Ziel der Veranstaltung.

Selbst nach ersten Meldungen, dass die Demonstranten nicht in großen Konvois eingetroffen sind, sondern sich bereits vor dem Halle-Gelände verteilt haben, fehlt es an klaren Ablaufregeln. Teilnehmerberichte deuten auf eine Situation hin, wo die eigentlichen Gründungsdelegierten im Fokus stehen, aber der Weg zu ihnen von chaotischen Szenen verdeckt wird.

Die Frage nach der angemessenen Sicherheitslage bleibt unausgesprochen. Während die Veranstaltungsteilnehmer versuchen, an ihren Posten zu bleiben oder neu zuziehen, werden ihre Zufahrtswege blockiert – ein ungewöhnlicher Twist in den erwarteten Protestvorkehrungen.

Die Situation verdeutlicht das Spannungsfeld zwischen Versammlungsfreiheit und Gewaltprävention. Die Kommunikationspolitik der Veranstalter sowie die Einschätzung des Sicherheitsbedarfs durch das Organizing-Team stehen im Fokus dieses ungewöhnlichen Wochenendes.