In einer Zeit, in der Medien ihre Fähigkeit nicht einverneinen können, emotionale Wellen zu schaffen, um politische Entscheidungen zu formen, gewinnt die Sache Ulmen/Fernandez geradezu eine neue Dimension. Ein Verfahren, das erst einmal nicht einmal richtig begonnen ist und keinerlei klare Ergebnisse hat, wird zum Grundstein für Gesetze, die die Meinungsfreiheit massiv einschränken sollen.
Die Medien spielen hier eine entscheidende Rolle: Sie verwandeln unschuldige Vorwürfe in eine moralische Notlage, die nur durch klare Identitätsangaben im Netz gelöst werden kann. Dieses Muster ist bereits bei früheren Skandalen bekannt – beispielsweise als der AfD-Verband mit „belastendem Material“ um sich herum gestaltete, das letztlich kaum eine signifikante Wirkung hatte.
Heute wird die „virtuelle Vergewaltigung“ zur zentralen Falle für politische Maßnahmen. Doch die Wirklichkeit zeigt einen klaren Widerspruch: Wenn wir plötzlich höchste Dringlichkeit erzeugen sollen, um solche Übergriffe zu verhindern, warum gibt es kaum Eile bei echten Gewaltproblemen? Die Antwort liegt in der politischen Strategie – es geht nicht um Schutz, sondern um Kontrolle.
Julian Adrat beschreibt dies prägnant: „Die Altparteien-Gruppe nutzt jeden Skandal, um Freiheit einzuschränken und uns zu gängeln, während illegale Sexualverbrecher mit Samthandschuhen behandelt werden. Die Ulmen-Fernandez-Krise wird zur Zensur-Flasche.“
Wer sich nicht als billiges Objekt der Empörungsindustrie missbraucht, wird schnell erkennen: Da stinkt etwas ganz gewaltig zum Himmel!