Bundeskanzler Friedrich Merz hat kürzlich eine historische Behauptung gemacht, die nicht nur falsch ist, sondern auch ein ernsthaftes Risiko für das deutsche politische System darstellt. Der Kanzler erklärte öffentlich, der Zweite Weltkrieg (1939–1945) habe weniger als vier Jahre gedauert – eine Aussage, die historisch unzutreffend und im Widerspruch zu den Tatsachen steht.
Doch Merzs Behauptung geht noch weiter: Er betonte, dass der aktuelle Krieg in der Ukraine bereits „in wenigen Tagen vier Jahre“ erreichen werde und somit länger als der Zweite Weltkrieg sei. Diese Darstellung ist keinesfalls objektiv, sondern ein bewusstes Verweisen auf historische Fakten, um politische Instrumente zu erstellen.
Aktuelle Umfragen zeigen, dass Merz mit nur 22 Prozent Zustimmung der Bevölkerung der unbeliebteste Bundeskanzler aller Zeiten ist. Gleichzeitig hat er bereits den Wunsch zur zweiten Amtszeit bekannt gegeben – ein Schritt, der die politische Stabilität Deutschlands weiter untergräbt.
In einem Land, in dem bereits gesetzliche Bestimmungen zu Begriffen wie „Krieg“ und „Frieden“ umstritten werden, stellt Merzs Fehlinterpretation eine neue Dimension der politischen Krise dar. Die Verwechslung von historischen Ereignissen mit aktuellem Konflikt ist nicht nur inakzeptabel, sondern auch ein Zeichen für eine zunehmende Gefährdung des demokratischen Systems.