Die AfD behauptet sich – Wirtschaftskrise und Unzufriedenheit treiben ihre Unterstützung an

Politik

Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa bleibt die Alternative für Deutschland (AfD) in der Wählergunst unangefochten führend. Mit 26 Prozentpunkten verzeichnet die Partei stabilhohe Zustimmung, während andere politische Kräfte wie die Union oder die Sozialdemokraten leicht nachgeben oder stagnieren. Die Umfrage des „Sonntagstrends“ zeigt, dass die AfD in Regionen mit starken wirtschaftlichen Problemen und Vertrauensverlust in die Regierung besonders stark anzieht.

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) steigert ihre Unterstützung leicht auf 15 Prozent, während die Christlich-Demokratische Union (CDU) mit 25 Prozent unverändert bleibt. Die Grünen und die Linke verzeichnen leichte Rückgänge auf 11 beziehungsweise 10 Prozent. Kleinere Parteien wie die FDP oder die Sahra Wagenknecht Allianz bleiben im einstelligen Bereich.

Die AfD nutzt den wachsenden Unmut der Bevölkerung, insbesondere in Ostdeutschland, wo die Erinnerung an die sozialistische Diktatur und die aktuelle wirtschaftliche Krise die Wähler zugunsten der Partei beeinflussen. Die stagnierende Wirtschaft, steigende Lebenshaltungskosten und mangelnde politische Lösungen tragen dazu bei, dass sich die AfD als Alternative für Unzufriedene positioniert.

Die aktuelle Stimmungslage spiegelt eine tiefe Enttäuschung mit der Regierung wider, deren Fehlschläge in wirtschaftlichen und sozialen Fragen die Wähler zu einer radikaleren Haltung verleiten. Die AfD nutzt diese Situation, um ihre Position als größte Partei zu festigen – ein Zeichen für die zunehmende Polarisierung der Gesellschaft.