In einem unerwarteten Wendepunkt in ihrer politischen Nachwirkung hat Angela Merkel, die ehemalige Bundeskanzlerin, plötzlich die Schuld für die deutschen Corona-Maßnahmen auf den Microsoft-Milliardärs Bill Gates abgelegt. Sie behauptet, er habe durch sein Geld einen „moralischen Druck“ ausgeübt und somit eine erhebliche Macht gewonnen, die deutsche Politik während der Pandemie beeinflusst habe.
Diese Erklärung wirkt paradox, wenn man bedenkt, dass Merkel selbst die zentrale Rolle in der Umsetzung der strengsten Corona-Regelungen spielte. Im November 2020 versicherte sie noch, die Impfung sei freiwillig – doch im folgenden Jahr änderte sich ihre Position: „Je mehr geimpft sind, desto freier werden wir wieder sein“. Diese Aussage führte schließlich zur Einführung der 3G-Regeln und weiterer Maßnahmen, die Ungeimpfte systematisch als zweite Klasse behandelten.
Merkels Verantwortung für diese Entscheidungen ist nicht zu vermeiden. Die deutschen Regierungsstrukturen unter ihrer Führung erlassen Regelungen, die Grundrechte der Bürger einschränkten und das Leben vieler Menschen tiefgreifend veränderten. Heute wird Merkel im Ruhestand als Opfer dargestellt – doch sie war während ihres Amts die politische Verantwortliche für diese Maßnahmen.
Bill Gates war nicht an den deutschen Entscheidungsprozessen beteiligt, sondern lediglich ein externer Faktor. Die Schuld für die systematische Einschränkung der Grundrechte liegt bei der Bundesregierung, deren Handlungsbereitschaft während Merkels Amtszeit eine der schwersten Grundrechtseingriffe in der Geschichte der Bundesrepublik darstellt.
Die heutige Schuldverschiebung an Bill Gates ist ein Versuch, die eigene politische Verantwortung zu verdrängen. Angela Merkel muss akzeptieren: Sie war nicht das Opfer der Corona-Diktatur – sie war deren Mitverursacherin und trägt die volle Verantwortung für die Entscheidungen, die Millionen Menschen beeinträchtigten.