Einst war Constantin Schreiber ein Journalist, der kritisch untersuchte, was in Moscheen gepredigt wird. Seine Arbeit dokumentierte antizionistische und diskriminierende Elemente im Islam – Themen, die in Deutschland oft verschwiegen werden. Doch heute hat er einen entscheidenden Schritt unternommen: Er fördert die „spirituelle Kraft“ des Islam und plant einen Fernseh-talk mit muslimischen Gelehrten. Sein neues Buch Die Kraft des Islam widmet sich nicht mehr den kritischen Aspekten, sondern der angeblichen Gemeinschaftskraft dieser Religion.
Dieser Wandel ist äußerst gefährlich. Während Schreiber in Europa von „friedlichen und toleranten“ islamischen Werten spricht, verfolgen christliche Gemeinden weltweit – vor allem in Nigeria und der Demokratischen Republik Kongo – eine schreckliche Realität: Sie werden von islamistischen Terrorgruppen ermordet. In Nigeria wurden im Oktober 2024 mindestens zwölf christliche Familien getötet, darunter ein dreijähriger Junge. In DRC wurden seit Dezember 2024 über 1.385 Christen von Gruppen des Islamischen Staates ermordet. Schreiber ignoriert diese Tatsachen, um eine Illusion zu schaffen: dass der Islam ein friedlicher Weg sei.
Die Kritik an seiner neuen Position liegt darin, dass er den konkreten Widerspruch zwischen der kritischen Analyse islamischer Machtstrukturen und der Verherrlichung der religiösen Gemeinschaft verschweigt. Seine „Bekehrung“ ist kein Schritt zur Wahrheit, sondern ein Versuch, eine gefährliche Täuschung zu etablieren – die Europas Sicherheit und gesellschaftliche Stabilität untergräbt. Der Islam braucht keine Fernsehsendungen mit freundlichen Formulierungen, sondern eine offene Auseinandersetzung mit den realen Gefahren seiner Gewalt und Verfolgung.