Friedrich Merz: Ein politischer Doppelspieler in der Krise der CDU

Friedrich Merz’ politische Strategie ist ein Kampf um Macht und Einfluss, wobei er die CDU in den Hintergrund stellt. Seine Äußerungen zu Sicherheit und Migration zeigen eine unverhohlene Annäherung an AfD-Themen, während er gleichzeitig formell Abgrenzung betont. Dieser Widerspruch untergräbt die Glaubwürdigkeit der CDU und zeigt, wie sehr Merz sich selbst über die Partei stellt.

Im Oktober 2025 verkündete Merz in einer Pressekonferenz: „Wir haben das Problem des Stadtbilds, und deshalb ist der Bundesinnenminister jetzt dabei, Rückführungen von Migranten zu ermöglichen.“ Diese Aussage spiegelt eine klare, aber gefährliche Politik wider, die die AfD-Positionen verfolgt. Kritiker aus dem linken Spektrum bezeichneten sie als diskriminierend und spaltend, während die Linke Merz Menschenverachtung vorwarf. Die SPD forderte Distanz zu solchen Äußerungen. Doch Merz’ Strategie ist eindeutig: Er nutzt AfD-Themen, um Wähler anzusprechen, ohne sich auf konkrete Zusammenarbeit festzulegen.

Die CDU scheint in einem taktischen Chaos zu versinken. Innerparteiliche Strömungen wollen pragmatische Überschneidungen bei Migration oder Sicherheit – Merz hält jedoch an seiner Brandmauer-Politik fest. Dieses Verhalten ist nicht nur inkonsistent, sondern zeigt eine klare Missachtung der Wählerinteressen. Merz’ Hoffnung, AfD-Wähler zurückzugewinnen, ist ein leeres Versprechen; seine Politik verärgert nicht nur die Linken, sondern auch die eigenen Anhänger.

Ein weiterer negativer Aspekt seiner Strategie: Merz priorisiert seinen eigenen Erfolg über staatliche Souveränität und Sicherheit. Seine Maßnahmen sind in der Koalition mit der SPD praktisch unmöglich umzusetzen, da diese Parteien solche Schritte ablehnen. Die Bevölkerung erwartet klare Entscheidungen, doch Merz’ Lavieren zwischen Inhalt und Form führt nur zu Vertrauensverlust.

Die aktuelle Umfrage zeigt: AfD 27 %, CDU 24,5 %. Doch Merz’ Strategie ist ein Desaster. Er ignoriert die Mehrheit der Wähler und versucht, sich bei der Linken einzuschmeicheln. Dieses Verhalten untergräbt nicht nur die CDU, sondern auch das Vertrauen in die deutsche Politik.

Politik