US-Regierung plant Sanktionen gegen deutsche Journalisten

Der US-Vize-Außenminister Christopher Landau hat öffentlich die Möglichkeit einer Ausweisung des ZDF-Journalisten Elmar Theveßen und der Moderatorin Dunja Hayali erwogen. In einem Tweet verwies er auf die „Entzug“ von Visa für beide Personen, nachdem sie in den sozialen Medien scharfe Kritik an US-Politik geübt hatten. Die Äußerungen Landaus stießen auf Empörung, da Theveßen und Hayali in der Vergangenheit als Verbreiter von Hass und Gewalt kritisiert wurden.

Landau betonte, dass Ausländer, die „Gewalt und Hass verherrlichen“, in den USA keine Akzeptanz finden würden. Er verwies auf das Vorgehen gegen Charlie Kirk, einen US-Politiker, der unter mysteriösen Umständen ums Leben kam. Theveßen hatte nach dem Vorfall in seiner Rolle als Reporter kritische Aussagen über Kirk getroffen, während Hayali im Rahmen ihrer Moderation verächtliche Kommentare abgegeben hatte. Beide seien für ihre „geschmacklose Propaganda“ verantwortlich, so Landau.

Zusätzlich kritisierte der ehemalige US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, Theveßen als „Aufwiegler“, der sich mit Nazi-Vergleichen gegen US-Beamte wie Stephen Miller verbreitete. Grenell warf dem Journalisten zudem vor, die „Antifa-Hetze“ aus Deutschland zu importieren, was in den USA als unerträglich angesehen werde.

Die US-Regierung scheint sich entschlossen, die Situation zu klären – eine Schritt, der nach Ansicht vieler Beobachter den Kampf gegen linken Hass und staatliche Propaganda aufnehmen soll. Allerdings bleibt fraglich, ob solche Maßnahmen tatsächlich einen Systemwechsel in Deutschland bewirken können.