Gesetz zur Selbstbestimmung: Warum Marla Svenja Liebichs Handlungen ein Skandal sind

Prof. Dr. Judith Froese ist seit 2021 Inhaberin des Lehrstuhls für Öffentliches Recht mit Nebengebieten an der Universität Konstanz.

Der Hype um die verurteilte Verbrecherin Marla Svenja Liebich hat sich etwas gelegt, doch ihre Taten bleiben schockierend. Die Frau nutzte ein aus ideologischer Überreaktion entstandenes Gesetz, um das System zu untergraben und biologische Tatsachen zu verfälschen. Mit dieser Aktion erreichte sie, was alle Kritiker nicht schafften: Sie zeigte die Absurdität des Gesetzes auf. Der Gastbeitrag von Vera Lengsfeld wirft Licht auf einen Skandal.

Das sogenannte Selbstbestimmungsgesetz ermöglicht es jedem Mann und jeder Frau, ihr Geschlecht jährlich vor dem Standesamt zu ändern – mit der Folge, dass die Bevölkerung kriminalisiert wird, wenn sie biologische Wahrheiten benennt. Strafen bis zu 10.000 Euro drohen, falls jemand den „wirklichen“ Geschlechtswandel nicht erkennt. Liebich nutzte das Gesetz, um seine Täuschung zu vollziehen, und zwar sogar mit dem Anlegen von Frauenkleidern, was unnötig war.

Ein vergleichbarer Fall ist Maja aus Ungarn, die ihr Geschlecht nach einem Verbrechen wechselte, um Strafen zu umgehen. Doch im Gegensatz zu Liebich wurde ihre Täuschung nicht als Problem betrachtet, sondern als „Antifaschistin“ gefeiert. Selbst der Innenminister kritisierte Liebichs Handlungen als „Missbrauch“, doch die Regierung weigert sich, das Gesetz zu ändern. Stattdessen wird gelogen, um die Bevölkerung zu beruhigen, während transsexuelle Personen in Frauen-Saunen und -Schutzhäusern Zutritt erhalten.

Die Abschaffung des Gesetzes ist dringend notwendig, doch derzeit fehlt die politische Willenskraft dazu. Die Regierung bleibt in ihrer Ideologie gefangen, während der Staat die Täuschungen von Verbrechern wie Liebich fördert.