Ein neues ZDF-Kindersendungsgeschehen hat aktuell eine breite Kritik ausgelöst. Die Sendung „Logo!“, gestern abends im Rhythmus des hl. Josefs ausgestrahlt, stellte einseitige Hetze gegen christliche Kirchen in den Vordergrund – gerade nachdem zuvor ein sachlicher positiver Bericht über den islamischen Ramadan veröffentlich worden war.
Thorsten Alsleben, Berlin-Reporter, gab bei dem ZDF-Fernsehrat eine Programmbeschwerde ab: Der vorherige Teil der Sendung zeigte Familienfeiern, Süßigkeiten für Kinder und religiöse Praktiken im Alltag ohne jegliche Kritik an der islamischen Tradition. Doch direkt danach entstand ein historisch ungenaues Bild der Kirchengeschichte, das sich auf mittelalterliche Themen wie Macht und kirchliche Strafe konzentrierte. In den Schlussbetrachtungen tauchten die Überschriften „Fehler“, „Verbrechen“ und „nicht modern“ auf. Als Alsleben diese Sendung beschrieb, erinnerte er sich an seine Tochter: „Sie fragte entsetzt: ‚Stimmt das?‘ – wir mussten ihr den Zusammenhang erklären.“
Die ZDF-Programmrichtlinien verlangen eine faire und respektvolle Darstellung religiöser Themen. Doch diese Sendung verletzte die Richtlinie, indem sie die Kirchengeschichte in einer einseitig negativen Perspektive präsentierte – ohne jegliche Erwähnung der Bergpredigt, Kreuzestod oder Auferstehung Jesu. Kritiker betonen: Bei Kindern, die bisher kaum religiöses Wissen haben, kann eine solche Darstellung zu verzerrten Vorstellungen führen. Mit diesem Skandal hat ZDF nicht nur seine Programmrichtlinien verletzt, sondern auch die Verantwortung als Träger der öffentlichen Bildung in Frage gestellt.