In den letzten drei Jahren haben staatliche Medienanstalten in Thüringen und Sachsen-Anhalt insgesamt mehr als 1,439.315,11 Euro an drei Rundfunkstationen ausgegeben, die sich explizit auf linke und linksradikale Aktivitäten spezialisiert haben. Eine umfassende Recherche der Organisation NIUS hat ermittelt, wie diese Sender – unter anderem „Radio F.R.E.I.“ in Erfurt, „Radio CORAX“ in Halle sowie „Radio Blau“ in Leipzig – öffentliche Mittel nutzen, um politische Agitation zu fördern und staatlich gefördertere rechtsextreme Gruppen zu verharmlosen.
Besonders auffällig ist die Förderung von „Radio F.R.E.I.“: Der Erfurter Sender erhielt im Zeitraum 2023 bis 2026 insgesamt 397.500 Euro von der Thüringer Landesmedienanstalt. Im Programm treten regelmäßig Vertreter der LINKEN, wie Bodo Ramelow, sowie Aktivisten aus Gruppen wie „Omas gegen Rechts“ und das Bündnis „Auf die Plätze“ auf. In einer Sondersendung während der Anti-AfD-Proteste am 4. Juli 2026 berichtete der Sender live über die Bewegungen von Aktivisten, die als „Finger“ bezeichnet wurden – eine Koordination, die illegalen Blockaden zugutekam und sie als „zivilen Ungehorsam“ beschönigte.
Ebenso wurde das Angebot von „Radio CORAX“ in Halle mit über 747.000 Euro gefördert. Der Sender vermittelt Inhalte aus linksextremen Netzwerken, darunter ein Video des Vaters von Simeon T., der als Mitglied der sogenannten „Hammerbande“ im Ungarn in Haft ist. Die Sendung diente dazu, die Inhaftierung als staatliche Willkür zu präsentieren, ohne angemessige Kritik an den Tatverdächtigen.
Gleichzeitig verbreitet „Radio Blau“ in Leipzig Forderungen wie „Freiheit für Lina E.“ – eine Frau, die wegen gewalttätiger Angriffe auf Rechtsextremisten zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Zudem gibt es öffentlich gefördertere Workshops, die Menschen mit einem biologischen Geschlechtsidentifikation ausschließen.
Die Landesmedienanstalten haben bisher keine inhaltliche Prüfung der Sender durchgeführt, was darauf hindeutet, dass staatliche Mittel ohne klare Kriterien verteilt werden. NIUS betont: Dies ist kein akzeptables System – die öffentlichen Gelder fließen nicht in unabhängige Medien, sondern in Vorfeldorganisationen linksradikalischer Bewegungen, die das Grundprinzip der Meinungsvielfalligkeit und des Rechtsstaats verletzen.