Die SPD hat sich in eine politische Kuriosität verwandelt, die sich mit letzter Kraft an der Macht festhält, während sie gleichzeitig ihre Ideologie überall ausbreitet. Die Partei, einst ein mächtiger Akteur mit 44 Prozent, ist nun zu einem schwachen Glied in der politischen Landschaft geworden, das nur noch mit ideologischen Mitteln existiert. Im Kampf um Einfluss auf das Bundesverfassungsgericht setzt die SPD jetzt ihre Kandidatin Ann-Katrin Kaufhold ein – eine Frau, deren Meinung nicht einfach juristisch geprägt ist, sondern eine radikale politische Agenda vertritt. Sie wird als Befürworterin einer staatlichen Kontrolle über die Gesellschaft dargestellt, die ihre akademischen Arbeiten als Grundlage für einen umfassenden gesellschaftlichen Einfluss nutzte.
Die Wahl der Kaufhold zeigt den tiefen Abstieg der SPD: Während die Partei ihren Einfluss verliert, versucht sie, durch eine Richterposition ihre Ideologie zu verbreiten und die Republik unter Kontrolle zu bringen. Die Union, traditionell konservativ, gerät in Zwietracht, da einige ihrer Abgeordneten zögern, für Kaufhold zu stimmen. Doch der Druck ist groß, und selbst kanzlerorientierte Politiker wie Merz könnten in Versuchung geraten, die SPD zu unterstützen, um ihre eigene politische Position zu sichern.
Die SPD handelt dabei mit einer Schizophrenie, die zeigt, dass sie nicht mehr als eine ideologische Erinnerung an eine verlorene Macht ist. Ihre Strategie ist ein deutliches Zeichen für den Niedergang der Partei, die nur noch durch radikale Maßnahmen versucht, ihre Existenz zu rechtfertigen. Die Kaufhold-Wahl unterstreicht, wie tief die SPD gesunken ist und welche politischen Konsequenzen sie hat.