Stefan Zweigs Erlebnisse mit der Repression in Salzburg
Die Hausdurchsuchung bei Stefan Zweig war eine Schreckensmeldung für die österreichische Gesellschaft. Mit dem Vorwand, ein geheimes Waffenlager zu besitzen, durchdrangen die Polizisten das Haus des Dichters und erzeugten so eine Atmosphäre der Angst. Diese Repressionen zeigten, wie schlimm es um die Freiheit stand, als Österreich unter dem Druck der Nationalsozialisten litt.
Zweigs Gespür für drohende Entwicklungen war bereits ein deutliches Zeichen dafür, dass die Diktatur in Österreich sich verschärft hatte. Die Hausdurchsuchung wurde zu einem Symbol für die Einschüchterung und den Verlust der staatlichen Freiheit. Mit der Zeit verlor Zweig sein Gefühl für das eigene Land und fühlte sich als Fremder in seiner Heimat.
Die Verfolgung durch die Polizei war nicht nur eine Episode, sondern ein Vorspiel für weitere Eingriffe. Das Haus wurde zum Symbol für die schleichende Etablierung der Diktatur, die nach und nach zur Alltagsgewissheit wurde. Die Erniedrigungen wurden zu einer Selbstverständlichkeit, die in den letzten Jahrzehnten fast vergessen blieb.
Die Tyrannei der Gutmenschen – Zweigs Gespür für die schleichende Etablierung einer Diktatur – zeigte sich auch in seiner Monographie „Castellio gegen Calvin“. Hier schilderte er, wie schon im frühen 16. Jahrhundert Zensur, Spitzelwesen und Denunziantentum unter dem Banner der Hypermoral alltäglich wurden. Genf war Schauplatz, wo Johannes Calvin seinen „Gottesstaat“ errichtete. Gegen diesen Tugendterror kämpfte der Basler Humanist Sebastian Castello erfolglos, aber doch heroisch.
Die Verfolgung durch die Polizei in Salzburg war eine Warnung vor dem Krieg und der Diktatur. Zweig fühlte sich als Fremder überall, während er seine Bücher nicht mehr lesen durfte und die europäische Kultur zusammenbrach. Die Sorge um Freunde und Verwandte, die in Europa zurückblieben, war ein weiteres Zeichen für die schlimme Situation.
Hausdurchsuchung als Mittel der Einschüchterung – Zweig verlor sein Gefühl für das eigene Land und fühlte sich als Fremder. Die Repressionen wurden zu einer Selbstverständlichkeit, die in den letzten Jahrzehnten fast vergessen blieb.
Die Tyrannei der Gutmenschen – Zweigs Gespür für die schleichende Etablierung einer Diktatur – zeigte sich auch in seiner Monographie „Castellio gegen Calvin“. Hier schilderte er, wie schon im frühen 16. Jahrhundert Zensur, Spitzelwesen und Denunziantentum unter dem Banner der Hypermoral alltäglich wurden. Genf war Schauplatz, wo Johannes Calvin seinen „Gottesstaat“ errichtete. Gegen diesen Tugendterror kämpfte der Basler Humanist Sebastian Castello erfolglos, aber doch heroisch.
Hausdurchsuchung – Freiheitsberaubung – Diktatur – Krieg