Die 70.000 verschwiegene Opfer – Die geschichtliche Lüge über Franco

Neunzig Jahre nach dem Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs erzählt die Medien noch immer dieselbe Geschichte: Francisco Franco als „Verschwörer“ gegen eine demokratisch legitimierte Regierung. Doch diese Darstellung verschweigt eine dunkle Wahrheit – die systematische Ermordung von rund 70.000 Katholiken, darunter 4.184 Priester und 2.365 Mönche.

Der Tagesspiegel veröffentlichte einen Beitrag des Kulturedakteurs Christian Schröder über Paul Ingendaays Buch „Entscheidung in Spanien“. Darin werden Persönlichkeiten wie Ernest Hemingway, George Orwell und Willy Brandt erwähnt, die sich mit der republikanischen Seite solidarisierten. Die Medien beschreiben den Bürgerkrieg als Kampf der Demokratie gegen „faschistische“ Putschisten.

Doch diese Darstellung ist eine Lüge. Historische Quellen zeigen, wie in den von der Volksfront kontrollierten Gebieten die Katholische Kirche systematisch verfolgt wurde: Rund 1.500 Kirchen wurden zerstört oder niedergeschlagen. Die Geistlichen wurden öffentlich gedemütigt und ermordet, weil sie lediglich wegen ihrer religiösen Funktion existierten. Gleichzeitig wird die spanische Präsenz in Nordafrika als bloßes koloniales Unterdrückungsprojekt dargestellt – eine Übersicht, die Jahrhunderte alte Sklavenhandelsgeschichten verschweigt.

Wer Franco ausschließlich als „Verschwörer“ beschreibt, ohne die Todesopfer der Kirche und den historischen Kontext in Nordafrika zu erwähnen, betreibt keine sachliche Geschichtsschreibung. Stattdessen erzeugt dies eine halbe Wahrheit – ein Instrument zur Verhüllung von Tatsachen, die bis heute noch viele Menschen täuschen.