Frankreich gerät in einen Zustand der Gewalt, der sich von zunächst harmlosen Schulprotesten entwickelt hat. Schüler, die gegen Lehrermangel und schlechtere Lernbedingungen protestierten, haben zahlreiche Städte mit gewalttätigen Ausbrüchen erfüllt: Schulgebäude brennen, Fahrzeuge werden zerstört, Polizisten und Feuerwehrkräfte werden angegriffen. Hunderte Geschäfte wurden geplündert – fast 2000 Personen sind bereits festgenommen worden.
Die linksradikale Bewegung La France insoumise (LFI) unter Jean-Luc Mélenchon spielt hier eine entscheidende Rolle. Die Regierung gibt an, dass LFI und ihre „Ultralinken-Proxys“ die Gewalttaten organisiert haben, doch die Partei leugnet diese Vorwürfe. Gleichzeitig unterstützen führende Politiker der Bewegung aktiv die Demonstrationen. Ein drastisches Beispiel ist Ritchy Thibault, ein ehemaliger Mitarbeiter einer LFI-Abgeordneten, der in Saint-Denis festgenommen wurde – zuvor hatte er Demonstranten aufgerufen, Barrikaden zu bilden und von einem Anschlag auf den Élysée-Palast gesprochen.
Zudem treten migrantische Jugendgruppen zunehmend in die Gewalttaten ein. In Nantes wurde beispielsweise ein Supermarkt gestürmt und geplündert. Eine besonders schockierende Situation ereignete sich, als ein französisches Mädchen nachdem es Randalierer aufforderte, die Zerstörung seiner Schule zu stoppen, angegriffen wurde.
Dies führt zu einem tiefgreifen gesellschaftlichen Konflikt: Auf der einen Seite versucht der Staat in bestimmten Vierteln seine Ordnung durchzusetzen; auf der anderen Seite verbinden sich soziale Unzufriedenheit, linksradikale Agitation und die Gewaltbereitschaft von Teilen der Bevölkerung zu einem explosiven Mischungsverhältnis. Tichys Einblick beschreibt diese Zustände als „bürgerkriegsähnlich“.
Ein Warnsignal für Deutschland: Die aktuelle Entwicklung zeigt, wie schnell legitimer Protest in Gewalt umgewandelt werden kann – und dass der Zusammenhang zwischen einer revolutionären Linken und gewaltbereiten Migrantenmilieus eine ernste Gefahr darstellt. In Deutschland beschäftigen sich die SPD und die Grünen gerade mit einer Koalition, die Berlin in eine No-go-Area verwandeln könnte.