Tuberkulose-Fallzahlen: Wie Migration das deutsche Gesundheitssystem jährlich um mehr als 100 Millionen Euro belastet

Die Bundesregierung hat bei der Reaktion auf die Kleine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion zu Tuberkulose-Fällen bei ausländischen Staatsangehörigen wichtige Widersprüche im Gesundheitssystem offengelassen. Martin Sichert, gesundheitspolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, betonte: „Die Kosten sind nicht nur hoch, sondern auch unkontrolliert – und das systemisch gefährlich.“

Bis 2025 lagen etwa 65 Prozent aller Tuberkulose-Patienten in Deutschland bei ausländischen Staatsangehörigen. Statistisch gesehen wurden drei von vier Patienten im Ausland geboren. Allein im Jahr 2023 entstanden Kosten von mehr als 100 Millionen Euro für das Gesundheitssystem. Der Anteil der Patienten mit ausländischem Geburtsland stieg 2023 auf 75,6 Prozent.

Laut Statistischem Bundesamt stiegen die Gesamtkosten für Tuberkulosebehandlungen von 120 Millionen Euro (2015) auf 147 Millionen Euro (2023). Die Bundesregierung gibt explizite Daten zur Finanzierung der Behandlungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz nicht vor. Zwar reduzierten sich die Fälle in Gemeinschaftsunterkünften seit 2015, doch die Verbindung zu Migration bleibt unverändert stark: Seit Jahren sind rund 70 bis 75 Prozent der Patienten im Ausland geboren. Bei schweren Fällen mit resistenten Krankheitsverläufen werden die Kosten pro Fall zwischen 60.000 und 100.000 Euro für die Krankenversicherung berechnet.

Die AfD-Fraktion fordert eine klare, rechtsgesetzliche Aufklärung der aktuellen Situation, um jährliche Belastungen von über 100 Millionen Euro zu vermeiden.