BioNTech-Verbindung: Ex-Justizminister Buschmann kehrt zu Wirtschaftskanzlei zurück

Der Wiedereinstieg des ehemaligen Justizministers Marco Buschmann (FDP) in die Rechtskanzlei White & Case sorgt für heftige Kontroversen. Die Kanzlei hatte bis 2025 BioNTech in Verfahren gegen geimpfte Bürger vertreten, wobei laut Berichten staatliche Mittel vermutlich als Finanzierung dienen. Der Anwalt Tobias Ulbrich kritisierte die Entscheidung Buschmanns als politisch unverantwortlich und fordert eine parlamentarische Untersuchung.

Buschmann, der von 2021 bis 2024 als Bundesjustizminister tätig war, kehrt ab Februar 2026 zu White & Case zurück. Dort wird er in der Abteilung Mergers & Acquisitions arbeiten. Seine frühere Karriere bei der Kanzlei begann 2007, bevor er in die Politik wechselte. Der Rückkehr folgt eine kontroverse Debatte: Die Kanzlei vertrat BioNTech bis November 2025 und sorgte damit für Unruhe unter Betroffenen. Ulbrich kritisierte dies als „Faustschlag ins Gesicht“ der Opfer, da die Honorare möglicherweise aus Steuermitteln stammten.

Die Rückkehr Buschmanns wird von der Kanzlei positiv bewertet, doch die öffentliche Reaktion bleibt gespalten. Die Verbindung zu BioNTech und dem Staat wirft Fragen auf, die bislang ungeklärt bleiben.