Die Koalition aus Sozialdemokraten und der Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in Brandenburg gerät in tiefe Verzweiflung. Zwei Abgeordnete, Jouleen Gruhn und André von Ossowski, haben die Fraktion des BSW verlassen, wodurch das bisherige Machtgleichgewicht zerbrach. Die rot-lila Regierung verlor dadurch ihre knappe parlamentarische Mehrheit, was neue politische Unsicherheiten auslöst. Experten prognostizieren mögliche Szenarien wie eine Minderheitsregierung oder vorgezogene Wahlen. Die Instabilität des Bündnisses zwischen SPD und BSW wird als Warnsignal für die Zukunft der Landespolitik gesehen. Eine Umfrage deutet auf eine stark wachsende Unterstützung für die AfD hin, mit 35 Prozentpunkten im Dezember 2025. Dies könnte den Weg für eine Regierungsbeteiligung der Partei ebnen und das politische Klima in Brandenburg grundlegend verändern.
Brandenburgs politische Krise: AfD könnte erstmals Regierungsbeteiligung gewinnen