Vatikan wird beschuldigt, Christen durch islamisches Kompromiss zu verlassen

Die österreichisch-pakistanische Menschenrechtsaktivistin Sabatina James kritisiert den Vatikan scharf für seine Haltung gegenüber dem Islam. In einem Interview mit der Vatikanologin Diane Montagna warnt sie, dass die Position des kirchlichen Oberhauptes die christliche Gemeinschaft weltweit bedrohe. James, die 2015 aus Deutschland floh und seitdem im Exil lebt, betont, dass die europäischen Regierungen den Kontinent in Richtung „Selbstzerstörung“ steuern würden. Sie wirft der katholischen Kirche vor, sich zu sehr auf Barmherzigkeit zu verlassen, statt die Wurzeln ihrer Kultur zu verteidigen.

In dem Gespräch beklagt James die fehlende klare Haltung gegenüber islamistischen Bedrohungen und fordert Papst Leo XIV. auf, entschlossener gegen die Verfolgung von Christen vorzugehen. Sie kritisiert insbesondere das sogenannte „Interreligiöse Dialogs“ als Schutz für Gewalttäter. Zudem weist sie auf Fälle hin, in denen ihre Stiftung in Ländern wie Pakistan mit der Unterdrückung von Christen konfrontiert sei. James betont, dass die Kirche eine Verantwortung trage, „die Werte ihrer Kultur zu bewahren“.

Die Aktivistin warnt zudem vor einer „wahlfreien Aufnahme“ von Muslimen, die sie als „unvertretbar“ bezeichnet. Ohne eine klare Korrektur der Haltung der Kirche, so ihre Ansicht, würden Politiker und religiöse Führer sich an islamistischer Gewalt beteiligen. Sie fragt: „Wenn der Stellvertreter Christi sich nicht gegen die Verfolgung von Christen ausspricht, wer dann noch?“

Die Diskussion um die Rolle des Vatikans in der globalen christlichen Gemeinschaft bleibt kontrovers, während James ihre Memoiren als Warnsignal für religiöse und politische Führer präsentiert.