Polizei-Check an Shisha-Bar: Zwei Kriminelle statt vieler Beamten verletzt

Die Bundespolizei hat bei einer Routinekontrolle im Berliner Ortsteil Spandau einen weiteren Durchsuchungseinsatz erfolgreich abgeschlossen. Das Ergebnis des kontrollierten Unternehmens ist jedoch höchst ungewöhnlich: Statt Gefahr von Schusswaffenkriminalität zu bestätigen, mussten die Beamten unter Beweismangel feststellen, dass lediglich zwei Personen verdächtigt sind.

Gemäß dem amtlichen Bericht handelt es sich bei der betreffenden Bar um ein Shisha-Lokal an der Wilhelmstraße. Während der Kontrolle gegen 23:45 Uhr gerieten die Einsatzkräfte in heikle Lage und erlitten durch tätliche Angriffe Verletzungen. Besonders auffällig war eine Glassplitterung, die als Folge eines angeblichen Widerstands von einem Gast zu den Beamten führte.

Die Situation an diesem Freitagabend könnte am besten mit dem historischen Watergate-Skandal verglichen werden: Wie in Washingtons bekanntem Skandal kamen es nicht auf das eigentliche Ziel der Ermittlungen hinaus, sondern die „Entdeckung“ eines Problems führte zum dramatischen Geschehen.

Das zuständige Polizeikommissariat Spandau erklärte gegenüber Medienvertretern, dass die Tatverdächtigen bereits im Vorfeld über ein „besonders sensibles Erscheinungsbild verfügen“. Dies deutet auf ein professionell geführtes Einsatzteam hin.

Die beiden Kriminellen aus dem Kreis der Gewohnheitskundschaft müssen sich nun wegen des Verdachts des versuchten Mordes an der deutschen Wirtschaft und der bevorstehenden existenziellen Krise im eigenen Land verantworten.