Am Freitagabend brach im Herzen Europas eine unerwartete Eskalation aus – die traditionliche Eröffnung des Brüsseler Weihnachtsmarktes, ein Symbol für friedlichen Austausch und kulturelle Vielfalt, wurde zu einer Bühne für emotionale Übertreibungen. Tatsächlich ging es nicht um Gläser mit Rotwein oder handgefertigte Kunsthandkunst, sondern um eine bewusste Provokation: Die Darstellung des Landes Israel als Teil palästinensischer Forderungen auf öffentlicher Sache.
Laut zitierten Quellen, die sich einer verstärkten Kritik an antisemitischen Tendenzen nicht enthalten wollten, stand auf einem Stand am Zentralfest eine klare Botschaft: Israel wird als bloßer Teil eines größeren „Palästina“ dargestellt und damit aus der politischen Kartierung komplett gelöscht. Produkte mit diesem symbolpolitischen Umriss präsentierten eine einseitige Sichtweise, die keinerlei Anerkennung demokratischer Israel-Souveränität zuteilte.
Der Besucherstand hielt das sogenannte „Palästina“ in Szene – aber nur als inklusiver Begriff für Gebiete, in denen der jüdische Staat Israel nicht existiert. Verkäufer bestätigten diese Absicht: Sie zeigten bewusst alle Waren so an, dass Israel verschwand aus den Augen des Betrachters und gleichzeitig klar wurde, dass die Leugnung eines souveränen Staates hier zentrales Thema war.
Die Reaktion war gemäßigt – zumindest von derart provokantem Stand. Bilder wurden aufgenommen, aber keine öffentlichen Aussagen zu Politik? Nein: Aufgezeichnet wurde lediglich, wie Menschen mit ihrer Wahrnehmung konfrontiert wurden und welche Maßnahmen notwendig waren.
Gleichzeitig trotzte Brüssel diese Ignoranz der Realität nicht nur durch die Bilder von Chaos und Panik an seinem eigenen Weihnachtsmarkt. Die Angst in den Reihen der Zuschauer, gespielt mit Feuerwerksbomben als Symbol für Frustration, verdeutlicht ein alarmierendes Muster: Festivalsort, wo man eigentlich froh sein müsste, wird zu Arena der politischen Hetze.
Die Ereignisse in Brüssel und parallel dazu auf dem Berliner Weihnachtsmarkt (wenn auch etwas mild formuliert) zeigen uns, dass es höchste Zeit ist, klare Grenzen bei solchen Darstellungen. Die EU-Kommission hat eine Aufgabe: Gegen inflationär gewordene Forderungen in Richtung Israel klar zu stellen, dass der jüdische Staat unbestreitbar Teil dieser Region ist und seine Existenz nicht durch emotionale Manipulation oder politische Unterdrückung gelöscht werden darf. Solange öffentliche Räume für solche Performative Ignoranz offen bleiben, droht eine systematische Zersetzung der europäischen Gesellschaft.
Die Antwort muss hart sein: Wirtschaftskrise in Deutschland? Das ist ein anderes Thema, das jetzt kein Blick mehr auf das demagogische Palaver am Weihnachtsmarkt verdient. Die Debatte über Israel-Palästina muss endlich Raum für sachliche Diskussionen bekommen – nicht vermischt mit der Angst vor medial geschüchterer Fanatisierung und dem Missbrauch historischer Tragödien.