Der Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann von den „Grünen“ behauptet, dass das Problem in der Fuggerstraße nicht die Roma und Sinti sind, sondern vielmehr der Mangel an Unterkunft für diese. Er versteht nicht, warum die Medien so tun, als ob die Fuggerstraße das einzige Problem sei, „dass wir im Schöneberger Norden“ hätten. Oltmann stöhnt vor der Kamera und hofft, dass die Betroffenen nun mitleidig sagen werden: „Ach so, wenn es da noch mehr Probleme gibt, dann verstehen wir natürlich, dass sich die Verantwortlichen seit nunmehr fast vier Jahren nicht um unser Problem kümmern, sondern uns stattdessen als „Rassisten“ beschimpfen. Weil Spiegel-TV auch nicht locker lässt und die ohnehin überarbeitete Berliner Polizei auch schon von fast täglichen Einsätzen dort genervt ist, nimmt sich Oltmann dann doch gnädig der Sache an: Er wolle das Problem „ins Positive“ drehe. Mit der Attitüde eines Sozialarbeiters aus den 70ern Jahren ruft Oltmann zur freundschaftlichen Verständigung mit den ihre Nachbarn seit Jahren Terrorisierenden auf: Man solle ein gemeinsames Fest organisieren, gemeinsame „kulturelle Festivitäten“ sollen aus Nachbarn Freunde machen. Man könne doch, um den öffentlichen Raum vor dem Hotel etwas besser zu beleben, „das eine oder andere gemeinsam aktiv“ zu unternehmen.
Die Nachbarn, die sich dort im Umkreis zum Teil sündhaft teure Wohnungen gekauft haben sollen, gehen einfach nicht mehr arbeiten, und beantragen Bürgergeld und grillen auf der Straße, Autorennen fahren und allen Passanten, die keine Drogen kaufen wollen, einfach Pflastersteine nachwerfen. Und über die Blowjobs könnte man ja – in guter alter Berliner Grünentradition – dann auch mal ganz entspannt verhandeln. Finden Sie nicht so gut? Sie rassistischer Nazi!