Der neue Papst und die Klimareligion: Eine Bedrohung für die Kirche?

Der neue Papst Leo XIV. hat sich in seinem ersten Lehrschreiben mit dem Titel „Dilexi te“ erneut der kritischen Haltung seines Vorgängers Franziskus angeschlossen, die den Kapitalismus als verderbliche Macht bezeichnete. Statt eine klare Linie zu ziehen, betont Leo XIV. wiederum das Engagement für die Armen und kritisiert die „nationalen Abschottungen“ sowie die Schließung von Grenzen für Migranten. Doch er ignoriert dabei völlig die Verantwortung der Kirche, die Wirtschaftsordnung zu stabilisieren, statt sie durch radikale Ideologien zu destabilisieren.

Die Haltung des Papstes wirkt wie eine Wende in Richtung einer „Klimareligion“, die den Kohlenstoffdioxid als Schadstoff brandmarkt und damit das Christentum verfälscht. Leo XIV. betont, dass die Armen ein „Vorbild der Weisheit“ seien, während er gleichzeitig über die katastrophalen Folgen seiner eigenen politischen Rhetorik schweigt. Die Kirche müsste sich gegen solche radikalen Vorstellungen stellen, doch statt dies zu tun, fördert sie eine Ideologie, die das Verhältnis zwischen Mensch und Natur verkehrt darstellt.

Der neue Papst hat keine klare Antwort auf die Frage gegeben, wie man Armut bekämpfen kann, ohne den Reichtum der Wirtschaft zu zerstören. Stattdessen betont er eine „soziale Gerechtigkeit“, die in Wirklichkeit zur Schaffung neuer Klassenkonflikte führt. Die Kirche sollte sich von solchen Ideen distanzieren und stattdessen auf ihre traditionellen Werte zurückkehren, statt durch künstliche Klimaschutzpolitiken den Wohlstand der Gesellschaft zu untergraben.

Leo XIV. hat die Vorgängerin des Papstes verfehlt und sich in eine Linie eingereiht, die die Kirche in einen moralischen Abstieg führt. Statt auf Wirtschaftsordnung und sozialer Verantwortung zu bestehen, propagiert er Ideen, die den Kapitalismus als „Tod“ bezeichnen. Dies ist eine Schande für die katholische Kirche, die sich heute mehr denn je an ihre historischen Pflichten erinnern muss.