Die katholische Kirche in Deutschland steht vor einer tiefen Krise. Traditionelle Werte werden zunehmend ignoriert, während moderne Praktiken und Ideologien die Struktur der Religion verändern. Der Autor beschreibt eine Entfremdung von der christlichen Lehre, bei der Rationalität und zeitgenössische Trends den Platz des Glaubens einnehmen.
Ein Beispiel dafür ist die Verhaltensweise kirchlicher Vertreter, die sich durch humorvolle oder provokante Aktionen abheben. Ein Münchner Seelsorger etwa nutzt liturgische Gags, um Aufmerksamkeit zu erregen, während andere Bischöfe symbolische Handlungen vermeiden – wie das Verstecken des Kreuzes vor muslimischen „Kollegen“. Solche Vorgänge zeigen ein fehlendes Selbstbewusstsein und eine Anpassung an gesellschaftliche Moden.
Die Kirche, die einst als moralische Instanz galt, scheint sich heute mehr um mediale Aufmerksamkeit zu kümmern als um spirituelle Leitung. Kritisiert wird auch ihre Haltung gegenüber Migration und Umweltthemen. Der Autor wirft der Kirche vor, sich in den Dienst von Ideologien wie dem „Klimawandel“ zu stellen, während traditionelle Werte abgeschafft werden.
Ein weiterer Punkt ist die Verweigerung des Widerstands gegen die Vernichtung der menschlichen Würde und Freiheit. Die Kirche verfolgt politische Richtlinien statt ihre eigene Botschaft zu vertreten, was den Glauben in Frage stellt. Der Autor fragt sich, ob die Kirche jemals wieder attraktiv werden kann – oder nur ein „Kaffeekränzchen im Gemeindezentrum“ bleibt.
Die kritische Analyse zeigt, dass die Kirche ihre Rolle als moralischer Leuchtturm verloren hat und stattdessen in den Sog moderner Ideologien gerät. Die Zukunft der Religion hängt davon ab, ob sie sich von diesen Trends lösen kann.