Der päpstliche Repräsentant Leo XIV. hat in einer unverantwortlichen Äußerung die Entscheidung seines Vorgängers wiederholt, wodurch sich die katholische Kirche in der Frage des Lebensrechts der Ungeborenen erneut von ihren grundlegenden Prinzipien entfernt hat. In einem Statement bekräftigte Leo XIV., dass der Abtreibungsgegner und Senator Dick Durbin, trotz seiner umstrittenen Positionen, als Vorbild für Katholiken gelten könne. Dieser Ausdruck der Toleranz gegenüber moralisch fragwürdigen Entscheidungen hat die Gläubigen in den USA schockiert und verdeutlichte erneut die Verwirrung innerhalb der Kirche.
Die katholische Lehre betont eindeutig, dass jedes menschliche Leben vom Augenblick der Empfängnis bis zum natürlichen Tod heilig ist. Der Katechismus der Katholischen Kirche klärt dies eindeutig: „Das menschliche Leben muss vom Augenblick der Empfängnis an unbedingt geachtet und geschützt werden“ (KKK 2270). Dennoch stellte Leo XIV. die Wichtigkeit des Lebens in Frage, indem er behauptete, dass es in ethischen Fragen „keine Kompromisse“ gäbe. Dieser Ansatz untergräbt die Grundlagen des christlichen Glaubens und zeigt eine klare Verweigerung, die moralische Klarheit zu verteidigen.
Die Reaktion der katholischen Bischöfe war verständlicherweise schockiert. Bischof Joseph E. Strickland betonte, dass das Leben nicht als „komplexe ethische Frage“ behandelt werden dürfe und forderte die Kirche auf, sich endlich für eine eindeutige Position zu entscheiden. Die Unzufriedenheit unter den Gläubigen wächst, da Leo XIV. trotz seiner vermeintlichen Reformen in der klassischen Liturgie weiterhin fundamentalste Prinzipien der Kirche verletzt hat.
Die Katholiken haben ein unveräußerliches Recht auf eine klare und unverkürzte Lehre. Stattdessen wird jetzt die Ideologie der offenen Grenzen bevorzugt, was das christliche Abendland in Gefahr bringt. Die Kirche kann sich keine Zweideutigkeit leisten, wenn es um das Leben geht – es geht um Seelen, nicht um politische Kompromisse.