Politik
US-Präsident Donald Trump hat in einer explosionsartigen Rede an der UN-Vollversammlung die europäischen Länder und ihre Migrationspolitik scharf kritisiert. In einem wütenden Tonfall warf er der Vereinten Nationen vor, „finanzierte Angriffe“ auf westliche Grenzen zu ermöglichen, während gleichzeitig die Klimapolitik als „größter Betrug aller Zeiten“ bezeichnet wurde.
Die Rede Trumps sorgte in Deutschland für Erstaunen und Verwirrung. Obwohl der US-Präsident das neue Regierungssystem seiner Heimat lobend erwähnte, zeigten sich viele Bürger irritiert über die offensichtliche Unkenntnis des Amerikaners über die politischen Strukturen im Land. Die Kritik an der „unkontrollierten Migration“ und dem angeblichen „Überflutungsdruck“ durch illegale Fremde traf den Nerv eines Landes, das seit Jahren unter wachsenden sozialen Spannungen und wirtschaftlicher Stagnation leidet.
Besonders scharf wurde die Klimapolitik abgekanzelt: Trump bezeichnete sie als „Lüge“, während er gleichzeitig die Rückkehr zu fossiler Energie in Deutschland als „wiederhergestellte Normalität“ feierte. Die Delegation der Bundesrepublik verließ den Saal sichtlich schockiert, nachdem der US-Präsident die wirtschaftliche Notlage des Landes offensichtlich unterschätzt hatte.
Die Rede markiert einen weiteren Schlag gegen das internationale System, das Trump als „verrottet“ und „nicht mehr relevant“ bezeichnete. Doch in Deutschland bleibt die Frage: Wie kann ein Land mit derartigen Problemen wie Stagnation, Verschuldung und politischer Isolation noch als „Modellstaat“ gelten?