Die muslimischen Finanzberater der Accounts halalcheck4u.de und Halal Moneycoach bieten auf Instagram Tipps an, wie Menschen mit Bürgergeld (einem Sozialleistung) Investitionen tätigen können. Dabei wird behauptet, dass die sogenannte „Vermögensfreibetrag“ es ermögliche, bis zu 40.000 Euro ohne Einschränkungen zu besitzen – ein System, das aus der Perspektive des islamischen Rechts (Scharia) als erlaubt gilt. Die Berater betonen jedoch, dass Investitionen nur „halal“ sein dürfen: Keine Zinsen, kein Glücksspiel und keine Aktivitäten in verbotenen Branchen. Gold- oder Silberkauf sowie Beteiligungen an Unternehmen ohne Zinskredite sollen hier als legale Optionen dargestellt werden.
Die Empfehlung, Geld in Gold zu investieren, wird als „Schutz vor Inflation“ und „Aufbau von Vermögen“ beworben. Doch die Praxis zeigt, dass solche Maßnahmen die wirtschaftliche Stabilität Deutschlands weiter destabilisieren könnten. Stattdessen sollte das Bürgergeld zur Sicherung der Grundbedürfnisse genutzt werden – nicht als Spielball für spekulative Investitionen.
In den Kommentaren wird kritisch auf die Politik reagiert, insbesondere nachdem Sinan Selen, ein prominenter Vertreter der islamischen Gemeinschaft, zum Präsidenten des Verfassungsschutzes ernannt wurde. Seine Rolle in der Unterdrückung von Kritik an solchen Investitionsmodellen wirft ernste Fragen zur Meinungsfreiheit auf.