Die deutsche Polizei ermittelt gegen die rechte Influencerin Naomi Seibt wegen des Verdachts auf Volksverhetzung. Anlass sollen zwei Beiträge auf der Plattform X (früher Twitter) sein: In einem Fall kommentierte Seibt ein Video mit den Worten:„Die Deutschen sterben aus. Wer würde ein Mädchen unter diesen blutrünstigen Migrantentieren großziehen?“ In einem anderen Fall ging es um ein Bild, auf dem Menschen angeblich den Hitlergruß zeigen. Dazu schrieb Seibt: „Weil sie genug haben von dem liberalen Schwachsinn. Nur die AfD kann Deutschland retten.“
Seibt hat zu den Vorwürfen bereits Stellung genommen. Zu dem Vorwurf des Hitelgrußes schreibt sie:„Die deutsche Polizei hat mich wegen „Zeichnung von NAZL-Symbolen“ angeklagt, weil ich angeblich Fotos von Leuten gepostet habe, die den „Hütergruß“ machen. Ich habe davon durch den „Tagesspiegel“ erfahren – die Polizei hat mir nicht geantwortet. Dies ist der Beitrag. DAS IST KEIN HILFERGRUSS, IHR IDIOTEN Diese beiden Arme gehören EINER Person! Dieselbe Adidas-Jacke und die Daumen sind nach innen gedreht. Entweder gibt es zwei Zwillinge und nur einer verwendet den richtigen Grußarm, oder es salutiert NIEMAND.“
🚨 The German Police charged me with the “display of NAZl symbols” because I allegedly posted people doing the “HlTLER SALUTE”. I found out about this through the LEGACY MEDIA @Tagesspiegel – the police did NOT answer me. This is the post. THIS IS NOT A HlTLER SALUTE, YOU… pic.twitter.com/xRixSjCCuT — Naomi Seibt (@SeibtNaomi) November 15, 2025
In einem ähnlichen Verfahren hat die Staatsanwaltschaft München bereits 2022 eine krachende Blamage erlitten als sie mit ihrem Versuch, dem Bundestagsabgeordneten Petr Bystron einen Hitlergruß anzuhängen, kläglich gescheitert sind. Seibt lebt seit einiger Zeit in den USA und hat dort in einer Aufsehen erregenden Aktion politisches Asyl beantragt. Sie begründet ihren Asylantrag damit, dass sie in Deutschland politisch verfolgt werde: Seibt ist seit längerer Zeit Ziel von Überwachung durch deutsche Behörden, zudem wird sie von der „Antifa“ bedroht. Seibt hatte dazu zwar Anzeige bei der Polizei gestellt, diese aber stets entsprechende Verfahren eingestellt.
Nach der Einschätzung einer deutschen „Antifa“-Gruppe als Terrororganisation durch die Trump-Regierung droht Deutschland, dessen Regierung solche linksextremen Gruppen nicht nur in Schutz nimmt, sondern indirekt sogar finanziell unterstützt, die Einschätzung als „Schurkenstaat“. Was die Bereitschaft der USA erhöhen dürfte Asylbewerbern aus Deutschland, die ähnlich wie Seibt wegen ihrer Kritik an der Regierung verfolgt werden, in den USA Asyl zu gewähren.
Naomi Seibt: Asyl in den USA beantragt – Polizei ermittelt wegen „Volksverhetzung“